Volleyball

Die Münchensteinerin Maja Storck wechselt zum Dresdner SC

Die Schweizer Diagonalspielerin Maja Storck hat einen neuen Arbeitgeber.

Die Schweizer Diagonalspielerin Maja Storck hat einen neuen Arbeitgeber.

Die Schweizer Volleyball-Nationalspielerin und ehemalige Sm'Aesch-Angreiferin Maja Storck wechselt innerhalb der Deutschen Bundesliga von den Ladies in Black Aachen zum amtierenden Pokalsieger Dresdner SC.

Nachdem Maja Storck in der vergangenen Saison beim Bundesligisten Ladies in Black Aachen zu einer Schlüsselspielerin avanciert ist, wagt die 21-jährige Münchensteinerin auf die neue Spielzeit den nächsten Karrierenschritt. Dass die bei Sm’Aesch Pfeffingen gross gewordene Diagonalangreiferin bereits in ihrem zweiten Bundesligajahr ins Visier der Topklubs geraten ist, verwundert nicht. In der abgebrochenen Saison wurde Storck in acht der total 19 durchgeführten Partien als wertvollste Spielerin ihres Teams ausgezeichnet. Anfang Jahres verriet Storck im Interview mit der bz, dass sie raus aus der Komfortzone wolle und einen Wechsel anstrebe.

Dieser ist jetzt perfekt. Ihr neuer Coach Alexander Waibl voll des Lobes: «Maja ist eine athletische, vielseitige Spielerin geworden, die noch besser werden wird, weil sie ehrgeizig ist und bereit hart zu arbeiten. Dazu ist sie ein absoluter Teamplayer mit tadellosem Charakter. Ich darf verraten, dass ich mich sehr auf die Zusammenarbeit freue.»

Mit dem Dresdner SC hat sich die Schweizer Nationalspielerin einen Verein mit beeindruckendem Palmares ausgesucht. Fünfmal konnten die Dresdnerinnen seit ihrem Aufstieg in die 1. Bundesliga 1997 die Meisterschaft gewinnen. Ebenso häufig sicherten sie sich den Vizemeistertitel und auch der Deutsche Pokal konnte fünfmal nach Dresden geholt werden. Vor zehn Jahren gewann der Traditionsverein mit dem CEV Challenge Cup einen Europacup, schon damals gecoacht von Cheftrainer Alexander Waibl.

Entsprechend gross ist die Vorfreude bei Maja Storck: «Der DSC ist ein europäisches Topteam. Ich bin überzeugt, dass ich in Dresden viel lernen kann und freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Besonders freue ich mich natürlich auf den Supercup, der für eine unvergleichbare Atmosphäre bekannt ist. Bevor es für mich jedoch beim neuen Verein losgeht, steht mit der EM-Qualifikation ein Highlight mit dem Nationalteam an. Nach dem abrupten Saisonende kann ich es kaum erwarten wieder in der Halle zu stehen».
 

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