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Verband zieht NK Pajde-Spieler zwei Monate aus dem Verkehr

Die Spieler von NK Pajde (blaue Trikots) haderten mehrmals mit den Entscheidungen von Schiedsrichter Lumni Ukaj. Bild: Otto Lüscher

Die Spieler von NK Pajde (blaue Trikots) haderten mehrmals mit den Entscheidungen von Schiedsrichter Lumni Ukaj. Bild: Otto Lüscher

Der Möhliner Club sorgte am Wochenende für einen Skandal, als Spieler den Schiedsrichter nach der Partie gegen den SC Zofingen verfolgten. Nun hat der Verband die Urteile gefällt.

Nach den Vorfällen vom vergangenen Wochenende hat die Amateurliga des Schweizerischen Fussballverbands am Mittwoch die ersten Urteile gegen die involvierten Spieler des Möhliner Clubs NK Pajde gefällt.

Ajdin Mujagic und Jovan Petrovic, die beide während des Spiels einen Platzverweis erhielten, werden demnach für vier beziehungsweise fünf Spiele gesperrt. Dagegen können sie einen Rekurs einlegen.

Gegen Luka Cubel, Aldin Hrvanovic und Antonio Maric hat der Verband dagegen gar eine zweimonatige Sperre bis am 10. November ausgesprochen. Der Verband sanktioniert sie so für das Verhalten nach dem Spiel, als mehrere Spieler den Schiedsrichter bis in die Katakomben des Sportplatzes Trinermatten in Zofingen verfolgten. 

Zofingen – NK Pajde: Zuschauer filmten die Tumulte nach Schlusspfiff

Zofingen – NK Pajde: Zuschauer filmten die Tumulte nach Schlusspfiff.

Die zweimonatigen Sperren gelten vorerst als provisorisch. Wie Ramon Zanchetto, Generalsektretär der zuständigen Amateurliga, sagt, werde sich das Komitee der Amateurliga am Freitag zu einer Besprechung treffen. Dort werden die Vorfälle sowie die Stellungnahmen von Schiedsrichter, Vereinen und Spielern thematisiert und anschliessend ein Antrag an die Kontroll- und Disziplinarkommission des Schweizerischen Fussballverbands gestellt. Diese entscheidet abschliessend über das Strafmass. 

Bleibt es bei den zweimonatigen Sperren, ist für die drei betroffenen Spieler zumindest die Hinrunde gelaufen.

Assistenztrainer Marijan Bakula – auch er war vom Schiedsrichter vom Platz gewiesen worden – wurde für zwei Spiele gesperrt. Ob auch gegen den Verein Sanktionen, etwa eine Geldbusse, ausgesprochen werden, wird ebenfalls am Freitag entschieden.

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