Im zweiten Anlauf hat es geklappt. Die Teufenthaler Interclubmannschaft, fast ausschliesslich mit Aargauer Nachwuchsspielern bestückt, hat den Aufstieg in die Nationalliga C geschafft. Damit haben die Wynentaler einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Realisierung der «Vision 2018», wie das Interclub-Projekt genannt wird, genommen. Dieses Projekt sieht vor, dass die Equipe in drei Jahren in der Nationalliga B um Punkte kämpfen wird.

Lanciert wurde das Vorhaben bereits vor fünf Jahren. Damals startete die Mannschaft in der 3. Liga und spielten sich in den folgenden Jahren stetig nach oben. Dabei stiessen mit der Zeit auch immer neue kantonale Nachwuchshoffnungen zur Mannschaft, so dass der TC Teufenthal heute von sich behaupten kann, einen Grossteil der stärksten Nachwuchsspieler des Kantons in seinen Reihen zu wissen. Es sind dies Dario Huber (N4, 113), Patrik Hartmeier (N4, 114) und Noël Kunz (N4, 123), die beide seit Beginn des Projekts dabei sind, sowie Noah Petralia (R1). Diese vier bilden gemeinsam mit den erfahrenen Spielern Slobodan Mavrenski (N4, 131) und Stephan Kyburz (R2) den Kern der Mannschaft. Komplettiert wird die Equipe durch Lukas Striffler (R3), Hans Gloor (R3) und Benjamin Fisch (R5).

Nun wartet also die erste Saison in der Nationalliga C auf das junge Team. Dabei treten die Teufenthaler exakt in derselben Besetzung an, wie im Vorjahr. «Wir haben bewusst auf Verstärkungen verzichtet, um dem eingeschlagenen Weg treu zu bleiben und mit den besten Aargauer Nachwuchskräften eine starke Mannschaft zu bilden», erklärt Nicole Riniker, die das Interclubprojekt im TC Teufenthal gemeinsam mit Frank Attula betreut. Das Team hat sich mit einem Trainingslager auf der Mittelmeerinsel Mallorca auf die Herausforderung «Nationalliga C» vorbereitet. Eine Vorbereitung, die durchaus nötig sein dürfte, denn die Teufenthaler wurden in eine knifflige Gruppe gelost. Mit Zug und Stade-Lausanne warten zwei Gegner, deren Stärke im Vorfeld nur schwer einzuschätzen ist, da beide Vereine zusätzlich noch über eine Mannschaft in der Nationalliga B verfügen.

Platz zwei ist das Ziel

Kommt hinzu, dass mit Neuenburg ein Kontrahent in dieselbe Gruppe gelost wurde, der auf dem Papier gar leicht stärker einzustufen ist als die Teufenthaler. Und auch der vierte Gruppengegner hat es in sich. Der TC Allschwil hat im vergangenen Jahr alle überrascht und den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse nur ganz knapp verpasst. Die Wynentaler sind also gewarnt und werden die Gegner in der ersten NLC-Saison nicht unterschätzen. «Eine Prognose zu wagen ist schwierig, aber mit vier N-Spielern im Kader sind wir selbstbewusst genug, Platz zwei in unserer Gruppe als Ziel zu definieren», sagt Riniker.