Schwingen

Nick Alpiger: Grünes Licht für Zug

Die dunklen Wolken haben sich verzogen: Nick Alpiger.

Die dunklen Wolken haben sich verzogen: Nick Alpiger.

Jetzt ist klar: der beste Schwinger der Nordwestschweizer, der Staufener Nick Alpiger, wird am kommenden Wochenende beim Eidgenössischen Schwingfest in Zug antreten. Er sagt, dass er sich von seiner Verletzung, die er sich auf dem Weissenstein zugezogen hat, gut erholt hat.

Es war ein regelrechter Wirbelsturm, in welchen Nick Alpiger geriet. Nach seiner verletzungsbedingten Aufgabe auf dem Weissenstein fing in den Medien und in der ganzen Szene das grosse Rätselraten an, ob der beste Schwinger der Nordwestschweizer rechtzeitig im Hinblick auf das Eidgenössische wieder fit sein wird.

Es scheint so, als ob der Staufener den Wettkampf gegen die Zeit gewonnen hat. Alpiger, der in diesem Sommer das Innerschweizer Schwingfest gewann und sich damit in den erweiterten Anwärterkreis auf den Königstitel in Zug katapultierte, sagte im Rahmen des Rekognoszierungstrips der Nordwestschweizer: «Es geht mir gut. Ich konnte in den letzten Wochen gut trainieren und bin im Fahrplan. So, wie es aussieht, werde ich am kommenden Wochenende antreten können. Ich habe jetzt noch eine Woche Zeit. Und die nütze ich sicher gut aus.»

«Mir geht es gut»: Nick Alpiger über seine Verletzung und das Training im Hinblick auf das Eidgenössische

«Mir geht es gut»: Nick Alpiger über seine Verletzung und das Training im Hinblick auf das Eidgenössische

Auch der 23-Jährige weiss, dass ein gewisser Unsicherheitsfaktor bleibt: Wie sich seine Verletzung im Hüftbereich dann effektiv auf das Leistungsvermögen auswirkt, wird erst am Eidgenössischen selber ersichtlich sein. Besonders im ersten Gang, wenn er einen schwierigen Gegner zugeteilt bekommen wird. Alpiger ist auf jeden Fall guten Mutes: «Ich freue mich auf das Fest.»

"Ein Vorbild und Zugpferd"

Für den technischen Leiter der Nordwestschweizer, Stefan Strebel, ist alleine schon die Präsenz des besten Schwingers Gold wert: «Mit seinen Leaderqualitäten und seinem Ehrgeiz ist er für alle anderen ein Vorbild und entsprechend auch ein Zugpferd.»

Strebel hofft natürlich, dass Alpigers Körper den eidgenössischen Marathon durchsteht und er sicher einen Kranz für den NWSV ins Trockene bringt. «Fünf Kränze plus plus» hat Strebel als Ziel für seinen Teilverband ausgegeben. Bleibt Nick Alpiger fit, dann stehen die Chancen sehr gut, dass die Nordwestschweizer Schwinger diese Vorgabe erfüllen können.

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