Handball NLB

In Zofingen braucht es noch Angewöhnungszeit

Der Neo-Zofinger Oliver Mauron (rechts) versucht im rechten Rückraum, Akzente zu setzen.

Der Neo-Zofinger Oliver Mauron (rechts) versucht im rechten Rückraum, Akzente zu setzen.

Der erst 20-jährige Oliver Mauron will mit Zofingen gegen Wädenswil den ersten Sieg einfahren. Es wäre der erste für die Zofinger diese Saison. Das Duell gegen Wädenswil wird auf Augenhöhe ablaufen, hat Zofingen doch nur einen Punkt weniger.

«Was das Tempo, die Technik und die Kraft betrifft, ist die Nationalliga B schon etwas anderes als die 1. Liga», erklärt Zofingens Rückraumakteur Oliver Mauron, «an diese neue Situation musste ich mich zuerst gewöhnen.»

So erfolgreich wie in der vergangenen Saison bei Herzogenbuchsee (101 Treffer in 20 Partien) ist der Linkshänder bisher noch nicht, doch die Ansätze sind durchaus vorhanden und der Kaufmann konnte sich auch regelmässig in die Torschützenliste eintragen. Damit gibt sich Oliver Mauron aber noch nicht zufrieden. «Ich will möglichst weit kommen», sagt der 20-Jährige aus Herzogenbuchsee, «deshalb habe ich nach meiner Juniorenzeit beim BSV Bern Muri zuerst in die 1. Liga gewechselt und jetzt den nächsten Schritt gewagt.»

Lichtblicke im Nebel erkennbar

Seinen Wechsel hat der Junioren-Schweizer-Meister Oliver Mauron nicht bereut, auch wenn es dem TV Zofingen bisher noch nicht so läuft. In den ersten sieben Begegnungen der Saison konnte die Equipe von Trainer Zsolt Toth noch keinen einzigen Sieg verbuchen.

«Die Niederlage gegen Aufsteiger Pilatus am letzten Wochenende war ein Rückschlag», gibt Oliver Mauron zu, «die Unentschieden gegen die SG Yellow Pfadi und den STV Baden würde ich hingegen als Lichtblicke bezeichnen.» In diesen Spielen seien die grossen Fortschritte erkennbar gewesen, die das neuformierte Team seit dem Frühling gemacht habe.

Noch nicht ganz abgestimmt

Noch zeigt sich der TVZ aber meist zu inkonstant: Auf ganz starke Phasen folgen regelmässig Einbrüche. «Das hat vor allem damit zu tun, dass die Abstimmung, obwohl wir uns alle sehr gut verstehen, noch nicht perfekt ist», so Oliver Mauron, «ausserdem fehlt es in gewissen Situationen zweifellos an der nötigen Erfahrung.»

Dennoch sind die Chancen durchaus intakt, dass die Thutstädter heute gegen den HC Wädenswil ihren ersten Vollerfolg werden feiern können. Der Aufsteiger, der seine Stärken eher in der Offensive hat, konnte bisher nur einen Punkt mehr holen und befindet sich in der Tabelle direkt vor den Zofingern.

Dem Sieg gegen die SG Pilatus haben die Zürcher ein Remis gegen Birsfelden folgen lassen. «Ein Erfolg gegen Wädenswil wäre enorm wichtig für uns», will Oliver Mauron die Wichtigkeit der heutigen Partie nicht verleugnen, «wir haben die Qualität, um zu gewinnen, und werden unser Bestes geben, damit es reicht. Wir wollen diesen Sieg unbedingt.»

Meistgesehen

Artboard 1