Handball
Wegen einer Terminkollision: Der HSC Suhr Aarau spielt noch einmal um den Supercup

Aufgrund von Verbindlichkeiten im Europacup können die Kadetten Schaffhausen nicht am Supercup-Final gegen Pfadi Winterthur teilnehmen. Den freien Platz nimmt nun unverhofft der HSC Suhr Aarau ein – der Titelverteidiger.

Frederic Härri
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Den Supercup-Titel feierte der HSC Suhr Aarau im vergangenen Jahr ausgelassen.

Den Supercup-Titel feierte der HSC Suhr Aarau im vergangenen Jahr ausgelassen.

Marc Schumacher / freshfocus

Eigentlich hätten die Kadetten Schaffhausen als amtierende Cupsieger mit Meister Pfadi Winterthur am 28. August um den Supercup kämpfen sollen. Doch weil die Schaffhauser an jenem Wochenende bereits ihr Hinspiel in der ersten Qualifikationsrunde zur European Handball League bestreiten, können sie nicht antreten. Auch Kriens-Luzern ist aus demselben Grund verhindert - als Cupfinalist wären die Innerschweizer erste Nachrücker gewesen.

Und so kommt nun der HSC Suhr Aarau zum Handkuss: Weil die Aargauer in den vergangenen Playoffs erst im Halbfinale ausgeschieden waren, sind sie auf der Nachrückerliste an dritter Stelle - und bekommen nun die Chance, den Supercup-Titel zu verteidigen. Zum Auftakt der Saison 2020/2021 setzte sich der HSC im Final mit 25:20 durch und sicherte sich den ersten Titel nach 20 Jahren.

Der Vorverkauf für die Supercup-Tickets läuft ab dem 16. August. Dann werden nach Angaben des Schweizer Handballverbandes auch die Rahmenbedingungen und Zuschauerkapazitäten bekannt gegeben. Der Final findet am Samstag, den 28. August, um 19 Uhr statt.

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