Faustball

Die Faustballerinnen starten mit Verspätung in die neue Saison

Diepoldsau will nach dem Titel in der Halle auch auf dem Feld angreifen.

Diepoldsau will nach dem Titel in der Halle auch auf dem Feld angreifen.

Am Sonntag schlagen auch die Frauen in der Nationalliga A und der Nationalliga B die ersten Bälle über die Leine. Zwei Wochen später als eigentlich geplant.

Ursprünglich wäre am Sonntag 5. Mai in den zwei besten Ligen des Landes der Startschuss zur neuen Faustball-Feldmeisterschaft der Frauen gefallen. Doch das Wetter machte diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Das Terrain in Diepoldsau war nicht bespielbar. Und so musste die erste Spielrunde abgesagt und verschoben werden. Damit wird nun die zweite Runde vom kommenden Sonntag zum Saisonauftakt.

Gespielt wird in Jona und die Gastgeberinnen werden gleich versuchen, auf ihrer Heimanlage die ersten Siege ins Trockene zu bringen. Die Titelverteidigerinnen treffen auf Oberentfelden-Amsteg, Neuendorf und die Aufsteigerinnen aus Elgg. Die Dominatorinnen der vergangenen Jahre sind natürlich in allen drei Begegnungen zu favorisieren, aber insbesondere die Partien gegen Oberentfelden-Amsteg und Neuendorf dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Vor allem die Neuendörferinnen haben sich – nachdem sie zuletzt mehrmals ganz knapp an der Qualifikation zum Final4-Turnier gescheitert waren – in der Person der früheren Nationalspielerin Andrea Gerber (Angriff) namhaft verstärkt. Schwierig wird der Auftakt in die neue Feldsaison dagegen für die Aufsteigerinnen aus Elgg. In den Duellen mit Jona, Neuendorf und Oberentfelden-Amsteg startet die junge Equipe als krasse Aussenseiterin.

Diepoldsau in der Favoritenrolle

Neben Jona ist Diepoldsau der meistgenannte Titelfavorit. Die Rheininslerinnen haben in der Hallensaison bewiesen, dass sie Jona in einem grossen Final schlagen und den Titel gewinnen können. Nun wollen sie diesen Erfolg auch auf dem Feld wiederholen. Zum Auftakt trifft die Equipe von Nationaltrainer Anton Lässer auf Kreuzlingen, Embrach und Schlieren. Gefährlichster Gegner wird dabei wohl Kreuzlingen sein, das in der letzten Feldsaison etwas überraschend die Bronzemedaille gewonnen hatte.

In dieser Saison wird nach einem neuen Modus gespielt: Nach der Hinrunde der Qualifikation werden die Teams aufgeteilt. Die Equipen auf den Rängen eins bis fünf erreichen die Qualifikationsrunde und kämpfen dort um die vier Final4-Tickets. Die Punkte aus der Vorrunde werden dabei halbiert und mitgenommen. Die Teams auf den Rängen sechs bis acht müssen in die Auf-/Abstiegsrunde, wo sie mit den drei besten Equipen aus der Nationalliga B um die drei freien Plätze in der höchsten Spielklasse kämpfen werden. In der zweithöchsten Spielklasse wird die neue Saison ebenfalls am Sonntag in Jona lanciert.

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