1. Der Name

Cori Gauff ist benannt nach ihrem Vater, Corey Gauff, der auch ihr Trainer ist. Sie bevorzugt es aber, «Coco» genannt zu werden.

2. Die Herkunft

Coco wurde am 13. März 2004 in Delray Beach, Florida, USA geboren. Zwischenzeitlich wohnte die Familie in Atlanta. Aber als klar wurde, dass die Tochter eine Tenniskarriere starten will, zogen sie zurück nach Delray Beach, weil dort bessere Trainingsmöglichkeiten vorhanden waren. Mit dem Tennis hat sie im Alter von sieben Jahren begonnen.

3. Die Verbindung zu Federer

Coris Karriere ist auch mit Roger Federer verbunden. Die beiden kennen sich bereits, weil das Supertalent von Federers Vermarktungsfirma «Team 8» betreut wird. Gauff sagt: «Roger inspiriert mich. Als ich beim Juniorinnenturnier der Australian Open in der ersten Runde verloren habe, hielt er eine kleine Motivationsrede für mich. Danach gewann ich dann das French Open.»

4. Die Weltranglistenposition und das Preisgeld

Im Einzelranking ist Gauff aktuell die Nummer 313 der Welt. Im Doppel ist sie auf Position 273 klassiert. Nach Wimbledon wird sie erstmals in die Top 200 der Welt vorstossen und könnte im allerbesten Fall sogar die Top-30 knacken. Bislang hat die 15-Jährige 75'000 Dollar Preisgeld verdient. Geldsorgen dürfte sie dennoch keine haben. Schon als Zehnjährige wurde Gauff von Sportartikelhersteller Nike unter Vertrag genommen. Auch Barilla und Head sponsern die junge Athletin.

5. Der Weg in Wimbledon

Coco erhielt in Wimbledon eine Wildcard für die Qualifikation. Dort schlug sie in der ersten Runde die im Quali-Tableau an erster Stelle gesetzte Spanierin Aliona Bolsova (WTA 92). Es folgten souveräne Siege gegen Valentina Ivakhnenko und Greet Minnen. In der ersten Runde schlug sie ihre 24 Jahre ältere Landsfrau Venus Williams (WTA 44) in zwei Sätzen und wurde nach dem Erfolg von ihren Emotionen übermannt: «Es ist das erste Mal, dass ich nach einem Match nach dem Sieg geweint habe», sagte Gauff nach dem Spiel. In der zweiten Runde schlug sie Magdalena Rybarikova, Wimbledon-Halbfinalistin von 2017.

Der Sieg über Venus Williams liess aufhorchen. Es folgten weitere.

Der Sieg über Venus Williams liess aufhorchen. Es folgten weitere.

6. Die Rekorde

Mit dem Vorstoss ins Hauptfeld, ist Gauff die jüngste Qualifikantin in Wimbledon in der Open-Era (seit 1968). Sollte der Amerikanerin tatsächlich die ganz grosse Sensation gelingen, wäre sie die jüngste Wimbledon-Siegerin der Open Era und würde Martina Hingis ablösen, die das Turnier mit 16 Jahren gewann.

Vor zwei Jahren erreichte sie als 13-Jährige den Juniorinnen-Final am French Open und war damit dort jüngste Finalistin seit Einführung der Nachwuchsturniere.

7. Die Idole

Cocos grösste Idole sind Serena und Venus Williams. «Ich wäre nicht hier, wenn sie nicht wäre», sagte das Supertalent nach dem Sieg gegen Venus. Und Vater Corey erzählt: «Dank der Williams-Familie habe ich erst realisiert, was möglich ist. Vorher haben afroamerikanische Mädchen nicht Tennis gespielt.»

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8. Der Spielstil

Gauff modelliert auch ihren Spielstil ganz nach ihren Vorbildern. Trotz ihres jungen Alters ist sie mit 176 Zentimetern schon gross gewachsen. Sie serviert mit über 180 Stundenkilometern und hat auch sonst viel Power in den Schlägen.

Gauffs Service erreicht 180 km/h und sie ist athletisch. (BIld: KEY)

Gauffs Service erreicht 180 km/h und sie ist athletisch. (BIld: KEY)

9. Die Schule

Neben ihrer Tenniskarriere geht die 15-Jährige auch immer noch in die Schule. Am Tag vor dem Qualifikations-Final gegen Greet Minnen hat sie um elf Uhr abends noch eine Prüfung geschrieben.

10. Die Ziele

Mit den Siegen im Wimbledon-Hauptfeld ist bei der jungen Amerikanerin auch das Selbstvertrauen gestiegen. «Mein Ziel ist es, das Turnier zu gewinnen», sagte sie nach der Partie gegen Rybarikova. Grosse Ziele gehörten schon immer Gauffs Leben. Mit sechs Jahren, als sie Serena Williams die AustralienOpen gewinnen sah, sagte sie ihrem Vater: «Ich will die beste Spielerin aller Zeiten werden.»

11. Der Glaube

Coco und ihre Familie sind religiös. «Mein Vater und ich beten vor jedem Spiel», erzählt sie der «New York Times». Dabei gehe es nicht um einen Sieg, sondern darum, dass sie und die Gegnerin gesund bleiben.

12. Die Basketball-Karriere

Vater Corey spielte einst College Basketball und wollte, dass auch seine Kinder den gleichen Sport ausüben. Doch Tochter Cori hatte keinen Spass daran.

13. Die Mutter

Auch Mutter Candi Gauff ist äusserst sportlich. Sie war Leichtathletin an der Florida State University und hält bis heute die Marke der siebtbesten Leistung im Siebenkampf in der Geschichte der Schule.

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Happy mother's day mommy❤️

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14. Die «Überraschung»

Für viele Tennisfans ist der starke Auftritt von Coco Gauff in Wimbledon eine Überraschung. Da ist es doch passend, dass die 15-Jährige ihren bisher einzigen Profititel in Surprise, Arizona holte. Sie triumphierte im Doppel an der Seite der Neuseeländerin Paige Hourigan.

15. Die Lieblingsmusiker

Gauff bezeichnet Rihanna and Beyoncé als ihre Vorbilder. Am liebsten hört sie aber die Musik von Jaden Smith. Der Sohn von Will Smith begleitet die Amerikanerin jeweils in den Kopfhörern auch auf den Platz.