Die Aufgabenstellung war anspruchsvoll: Aus einer vorgegebenen Teilezeichnung muss durch Fräsen, Bohren und Gewindeschneiden ein perfektes Werkstück hergestellt werden. Für die Arbeit auf konventionellen Bearbeitungsanlagen hat der «Wettkampfteilnehmer» 4 Stunden und 15 Minuten Zeit, beim Bearbeiten auf einer CNC-Anlage sind es inklusive Einrichten 5 Stunden und 30 Minuten.

1179 angehende Polymechaniker im zweiten und dritten Lehrjahr haben am bereits zum 26. Mal ausgetragenen nationalen Lehrlingswettbewerb «Fraisa Tool-Champions» mitgemacht. am Samstag fand beim Initianten, dem Präzisionswerkzeughersteller Fraisa in Bellach, die Siegerehrung statt. Rund 430 aus der ganzen Schweiz angereiste Lernende und Lehrmeister nahmen daran teil.

Gesamtsieger mit konventionellen Anlagen wurde der in Kallnach wohnhafte Sven Schwab von Swissmechanic Biel. Er gewann ein SBB-Generalabonnement. In der Kategorie CNC schwang Quentin Barben aus La Chaux-de-Fonds obenaus und erhielt ein Auto zur freien Benutzung während eines Jahres. In die Liste Gesamtschweiz schaffte es aus unserer Region auch Simon Richener (CNC) aus Fulenbach, und zwar auf den 3. Rang. Er arbeitet bei der Stauffer AG in Fulenbach.

Fraisa trägt Kosten

In den Ranglisten nach regionalen Lernzentren und Firmen haben folgende Lernenden brilliert: Matthias Billeter, ETA Grenchen; Marco Steiner, Swissmechanic Solothurn, Kevin Widmer, Swissmechanic Langenthal, Boris Mutabdzic, Scintilla Zuchwil, Luca Simili, Agathon Bellach (alle 1. Rang konventionell). Jonas Keller, ETA Grenchen (1. Rang CNC). Auf Platz 2 (konventionell) schafften es Roman Giger, ETA Grenchen, Jonas Steck, Swissmechanic Solothurn, und Patrick Lemp, Swissmechanic Langenthal. Drittplatziert waren Siegfried Klass, ETA Grenchen, Kevin Schürch, Swissmechanic Solothurn, und Christoph Jörg, Swissmechanic Langenthal (alle konventionell).

Insgesamt wurden im Rahmen des Wettbewerbs Preise im Wert von über 50000 Franken vergeben. Die Kosten trägt die Fraisa AG, die das Engagement auch als Investition in die Zukunft des Hightech-Standortes Schweiz betrachtet.(FS)