Lengnau

Grosse Bautätigkeit: «Lengnau ist ein einziger riesiger Sandkasten»

Mit dem Bild eines Sandkastens, in dem viel gebaut wird, verglich Förster Jonas Walther an der Burgerversammlung in der Aula Dorfschulhaus die Bautätigkeit im Dorf.

Mit dem Bild eines Sandkastens, in dem viel gebaut wird, verglich Förster Jonas Walther an der Burgerversammlung in der Aula Dorfschulhaus die Bautätigkeit im Dorf.

Bei Investitionen von 6,4 Millionen Franken ist die Bürgergemeinde auf Fremdkapital angewiesen.

Mit dem Bild eines Sandkastens, in dem viel gebaut wird, verglich Förster Jonas Walther an der Burgerversammlung in der Aula Dorfschulhaus die Bautätigkeit im Dorf. Grosse Baufortschritte sind beim Ärztezentrum Pfarrgasse/Wildigässli (neu Brunnenplatz), bei der Renaturierung des Moosbaches in der Industriezone und beim Bau der Leitungen für Wärme Lengnau ersichtlich.

Nicht begonnen werden konnte die Sanierung des Neuweges, weil sich das Bundesamt für Umwelt für das Rodungsgesuch viel Zeit lasse. Im 2020 sind Investitionen von 6,4 Millionen Franken geplant. Dafür muss Geld erstmals seit langem wieder fremdbeschafft werden. Das Budget 2020 sieht nach 800000 Franken Abschreibungen ein Minus von 614000 Franken vor.

«Die Investitionen für die Renaturierung des Moosbaches ergeben keinen finanziellen Gegenwert und werden direkt abgeschrieben», informierte Burgerverwalterin Monika Gribi.
Der aufgezeigte Finanzplan strebt für die Folgejahre ebenfalls rigorose Abschreibungen und die Rückzahlung der Kredite an. Dies sollen die positiven Ergebnisse vor Abschreibung ermöglichen.

Wald: Weisstannen und Buchen leiden

An der Versammlung wurde weiter orientiert, dass der Wald nicht nur unter markanten Trockenschäden an Weisstannen leidet, sondern nun auch die Buchen leiden. Das bedinge nur noch eine ergebnisorientierte Pflege. Die Holzpreise seien im Keller. Da komme der Wärmeverbund zur richtigen Zeit, weil Holz konstant geliefert werden könne.
Die Auffüllung der Grube Leisern ist bis auf 50000 Kubikmeter abgeschlossen. In Antwort auf die Trockenheit wurden nun Edelkastanien und Lärchen gepflanzt und Dümpel zur Rückhaltung von Wasser eingerichtet.

Die 100 Jahre alte Wasserversorgung des Berghofes Tiefmatt von Court her wurde aufgegeben. Neu wird das Wasser vom Versorgungsnetz Semor von Reconvilier her über die Métairie de Court und den Harzer bezogen.

Eveline Amacher-Renfer, Christine Raschle und Bettina Widmer wurden für eine weitere Amtszeit im Burgerrat wiedergewählt. Zwei Einburgerungen wurden genehmigt und zu zwei definitiv erfolgten Einburgerungen konnte gratuliert werden.

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