Balmfluh

Gerölllawinen sorgen für mehr Sicherheit unterhalb der Balmfluh

Nach neun Jahren stand am Freitagmorgen wieder einmal eine Balmfluhputzete auf dem Programm des Burgvereins Balm bei Günsberg. Zwei Mitglieder des SAC Weissenstein stiessen Steine, Felsbrocken sowie Äste und Baustämme über die 100 Meter hohe Felswand.

Die zwei Mitglieder des SAC Weissenstein, Alfons Kurth und Philipp Biberstein, säuberten den ganzen Morgen über die Fluh von Geröll und Totholz

Laut Michael Schmid, der Günsberger ist Präsident des Burgvereins, war eine im vergangenen Frühling abgestürzte Buche Auslöser der Putzete. Nach der erfolgreichen Aktion - es gab keinen Unfall und die öffentliche Grillstelle samt Unterstand nahm keinen Schaden - steht nun am Samstag noch das Aufräumen an.

Im Bereich des Grillplatzes sind immer wieder kleinere Steinschläge möglich. Vor wenigen Jahren beschädigten Steine ein auf dem Grillstellen-Parkplatz abgestelltes Auto. Auf der Gefahrenkarte der Gemeinde ist die östlich der Grottenburgruine befindliche Grillanlage vermerkt. Laut Gemeindepräsident François Emmenegger werden Vertreter des Kantons Solothurn und der Gemeinde Balm demnächst mögliche Konsequenzen diskutieren. Ein vom Kanton beim Strässchen unterhalb der Balmfluh angebrachtes Warnschild wurde inzwischen wieder entfernt. Von wem ist nicht bekannt. „Von uns war es jedenfalls niemand", erklärt Robert Feller, mit 78 Jahren der Doyen des Burgvereins.

Spektakuläre Felswand-Reinigung an der Balmfluh

Spektakuläre Felswand-Reinigung an der Balmfluh

Meistgesehen

Artboard 1