Heute Morgen um sechs Uhr hat Brunnenmeister Willi Zimmermann vom Zweckverband Wasserversorgung Kyburg einen Anruf erhalten, dass eine Wasserleitung zwischen Küttigkofen und Buchegg geborsten sei und das herausfliessende Wasser die Strasse mit einer dicken Eisschicht überzog.

Wie sich bei einem Augenschein Zimmermanns vor Ort herausstellte, handelte es sich dabei um die Hauptleitung von Küttigkofen nach Kyburg-Buchegg. «Dieses Gussrohr hat einen Durchmesser von 15 Zentimeter und momentan gehen dadurch 420 Liter Wasser pro Minute verloren», erklärt Willi Zimmermann auf Anfrage der az. Aufgrund der Kälte brach das 51-jährige Gussrohr.

Ganz Kyburg und unterer Bereich Buchegg betroffen

Er habe gleich am Morgen nach dem Anruf alle nötigen Vorkehrungen getroffen. Um die Mittagszeit waren die Reparaturarbeiten noch immer im Gange. «Die Leitung läuft immer noch, wir bohren gerade zu den Schiebern durch, die tiefgefroren sind und somit aufgetaut werden müssen, um das Wasser abzustellen», so Brunnenmeister Zimmermann.

Das Problem sei, dass beim Abstellen der Leitung die ganze Gemeinde Kyburg sowie der untere Bereich von Buchegg betroffen sein werde. Und weiter könne man noch nicht voraussagen wie lange es dauern wird bis die leitung wieder repariert ist.

Die Zeit drängt: Die Gefahr besteht, dass alle Zuleitungen zu den Haushalten einfrieren könnten, sollten die Reparaturen zu lange andauern. (sbi)