Der im Dorf fest verwurzelte Vögtli ist von Beruf Landwirt und selbstständiger Unternehmer. Seit 2012 präsidiert der 57-Jährige den Solothurner Bauernverband. 

Vorstandsmitglied Gilbert Studer dankte ihm an der Versammlung für seine langjährigen Tätigkeiten, insbesondere im Bildungsbereich. Auf die Frage, wo er seine Schwerpunkte setzen möchte, antwortete Andreas Vögtli: «Mit meiner Kandidatur will ich mich einsetzen für eine nachhaltige schweizerische Land- und Forstwirtschaft und somit für den Erhalt der zahlreichen Arbeitsplätze in den vor- und nachgelagerten Branchen, welche besonders in den ländlichen Regionen zum Wohlstand beitragen.» Die Familien, die gute Bildung, die KMU und speziell die inländische  Nahrungsmittelproduktion, würden das Rückgrat des Staates bilden. Es sei wichtig, dass sie eine starke Stimme in Bern haben.

Vor der Nomination von Andreas Vögtli referierte Bettina Schönenberger von der Pro Senectute Dorneck-Thierstein zu den Themen, «Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung». Mit dem Inkrafttreten des neuen Erwachsenenschutzrechts auf den 1. Januar 2013 wurde eine klare und einheitliche rechtliche Grundlage für den Vorsorgeauftrag und für die Patientenverfügung geschaffen. Die beiden Instrumente stärken das Selbstbestimmungsrecht. Die vielen Fragen und die angeregte Diskussion zeigen auf, dass weiterhin allgemein Ungewissheit besteht. (mgt)