Balsthal

Wenn sich Affe, Tiger und Co. im Urwald treffen – dann ist Kinderfasacht

Motto «Ab i Dschungu» begeisterte in Balsthal den Narrennachwuchs am Kinderumzug.

Das Balsthaler Fasnachtsmotto für dieses Jahr, «Ab i Dschungu», scheint die Kinder, zusammen mit ihren Eltern, begeistert zu haben. Selten waren am Kinderumzug so viele Gruppen zu sehen, die das jeweilige Motto auf so verschiedenste Art umgesetzt haben. Natürlich trug das frühlingshafte Wetter seinen Teil dazu bei. Der Umzug wies deshalb auch ohne Schulen eine respektable Länge auf. Eine Gruppe von schön geschminkten Tigern machte sich am Start des Umzugs für den Besuch im Dschungel bereit. «Komm nur näher», sagte eine Tigerin spasshaft, «wir tun dir nichts, wir sind Vegetarier!» Die Diudäppeli-Clique bot mit ihrem Sujet «Paradiesvögel mit Forscher» ein wahrlich paradiesisches Bild. Einige Mitglieder der Familie Born setzten ebenfalls auf die Leichtigkeit und präsentierten sich als Flamingos, begleitet von Forschern. Die Aphronixen lieferten das Dschungelgrün für den Umzug, sie traten als Dschungelpflanzen auf, begleitet von ihren Kindern, die als Schmetterlinge und Tiger das Grün belebten.

Die Affen scheinen bei den Balsthalern sehr beliebt zu sein. Viele Gruppen, aber auch Einzelmasken, warteten darauf, sich affenartig benehmen zu können. Die Kita Falkenburg zum Beispiel gab offiziell zu: «Sone Affezirkus ir Kita Falkenburg!» Natürlich gab es auch an diesem Umzug die Möglichkeit, das Motto auf der Seite zu lassen und in die Lieblingsfasnachtsfigur zu schlüpfen. So nahmen sich zum Beispiel drei kleine Wikinger ein Time-out und lieferten sich im Gras neben der Umzugsroute, abseits des Dschungels, ein kleines Kämpfchen. Der Umzug endete in der unteren Goldgasse, wo die Konfetti-Sammler auf ihre Rechnung kamen und wo die unermüdlichen Büttisuger als Umzugsbegleiter noch einmal wie junge griechische Götter aufspielten, so nennt sich nämlich ihr diesjähriges Outfit.

Die Verantwortlichen des Fasnachtskomitees freuten sich über den Grossaufmarsch und lobten auch die rund 200 Chessler, die morgens um fünf Uhr die Bewohner der südöstlichen Quartiere Balsthals daran erinnerten: «Ab heute, ab i Dschungu!»

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