Spitex Gäu
Max Misteli: übernehmen Sie

Der Oensinger Kardiologe wird Nachfolger von Yvonne Berner als Präsident der Spitex Gäu.

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Yvonne Berner übergibt das Präsidium von Spitex Gäu an Max Misteli.

Yvonne Berner übergibt das Präsidium von Spitex Gäu an Max Misteli.

Zvg

Yvonne Berner war mehrere Jahre Präsidentin der Spitex Oensingen. Nach der Fusion der Spitex Oensingen mit der Spitex Gäu im 2007 war Yvonne Berner zusammen mit Benedikt Wyss zwei Jahre Co-Präsidentin und bis 2021 Präsidentin. Während ihrer Präsidialzeit veränderte sich Spitex Gäu aufgrund des gesellschaftlichen Wandels, der Gesetzesänderungen und der Digitalisierung stetig. Die Anzahl der Pflegestunden und des Personals stieg seit 2007 um mehr als das Doppelte auf 26'350 Stunden im Jahr und 88 Mitarbeitende an, während die Bevölkerung im Versorgungsgebiet der sechs Gäuer Gemeinden um knapp 30 Prozent zunahm.

Die ambulante Pflege im Zentrum

Die Spitex Gäu hat viele Veränderungen bewältigt, wie den Auszug aus dem Alters- und Pflegeheim Sunnepark oder die Kündigung des Leistungsauftrages mit den sechs Gäuer Gemeinden. Dabei hat sie immer mit Weitblick Entwicklungen in der ambulanten Pflege vorangetrieben. Heutzutage ist die Spitex Gäu ein konkurrenzfähiges öffentlich-rechtliches Non-Profit-Unternehmen. Sie erfüllt den vom Kanton und vom Einwohnergemeindeverband eingeführten Leistungsauftrag inklusive der Spezialleistungen Palliative- und Psychiatrie-Pflege sowie die Ausbildungsverpflichtung. Seit 2008 sorgt die Spitex Gäu für qualifizierten Nachwuchs im Gesundheitswesen. Elf Mitarbeitende haben die Ausbildung Fachfrau/-mann Gesundheit abgeschlossen und eine Person hat das Diplom zur Pflegefachfrau HF erlangt.

Die Zukunft weiter aktiv gestalten

Max Misteli will Bewährtes weiterführen und die Zukunft aktiv gestalten. Eine gut aufgestellte Spitex Gäu, engagierte Mitarbeitende mit einer kompetenten Leitung sowie der gute Kontakt mit den Auftrag gebenden Gäuer Gemeinden veranlassten Misteli, das Präsidium zu übernehmen. Die Veränderungen und Anforderungen an die ambulanten Dienste wird er aufmerksam verfolgen. Seine langjährigen Erfahrungen im Gesundheitswesen und seine Vernetzung weit über die Gemeindegrenzen hinaus sind für die Spitex Gäu sehr wertvoll. Weiterhin wird Spitex Gäu ihre Kunden im Interesse der Strategie «ambulant vor stationär» zusammen mit den Angehörigen, den Hausärzten und den Spitälern pflegen und betreuen, sodass sie möglichst bis ans Lebensende in ihrem Zuhause leben können. (mgt)