Laupersdorf

Spenden für das Vorstädtli: Es soll umgebaut werden und weiter wachsen

Das «Vorstädtli» (mit roten Fensterläden) soll behindertengerecht werden.

Das «Vorstädtli» (mit roten Fensterläden) soll behindertengerecht werden.

Die soziale Institution in Laupersdorf soll behindertengerechter werden, benötigt aber Geldgeber.

Die UBS Stiftung für Soziales und Ausbildung spendet 20'000 Franken an das Vorstädtli in Laupersdorf. Geld, mit welchem das Generationenhaus einen sanften Umbau mitfinanzieren will.

«Im Rahmen des Fundraisings wandte ich mich an die UBS Stiftung für Soziales, weil ich dort jemanden kannte», sagt der Präsident des Vereins Christian Angst auf Anfrage. Dennoch sei das Vorstädtli weiterhin auf der Suche nach weiteren Finanziers. Bisher fand das Vorstädtli aber schon viele Unterstützer wie etwa die Oltner Triloga AG. Unterstützt wird sie auch mit 100'000 Franken über den Sozialpreis der Bellacher Firma Fraisa oder der Lotteriefond des Kanton Solothurn.

Vorstädtli baut das alte Restaurant stetig um

Seitdem der Verein das ehemalige Restaurant besitzt, nahm er etappenweise Umbauarbeiten am Gebäude vor. «Als eine der ersten baulichen Massnahmen fand ein Umbau des Brandschutzes wie brandsichere Türen und Treppenhaus statt», erläutert Angst. Seitdem sei aber nicht mehr viel gebaut worden. Auch beim nun geplanten Projekt handelt es sich nicht um einen grossen Eingriff.

«Es wird auch diesmal keinen Ausbau geben, sondern das Gebäude soll behindertengerechter sein und gewisse Räume müssen renoviert werden», sagt die Geschäftsleiterin Viviane De Groote. So seien schwellenlose Übergänge, ein Lift wie auch Behinderten-WCs geplant. «Wir wissen nicht wann wir mit den Arbeiten anfangen, wir sind auf weitere Gelder angewiesen, und können noch nicht alles realisieren», erklärt Angst.

Laut De Groote sollen die Arbeiten aber möglichst bald erfolgen. «Wir haben mittlerweile schon erste Kontakte mit einem Architekten geknüpft», sagt die Geschäftsleiterin. Mit den Umbauarbeiten sollen mehr Menschen von dem Angebot des Vorstädtlis profitieren. «Derzeit haben wir rund 19 Personen untergebracht, wovon viele bloss Teilzeit bei uns sind», so De Groote.

Das ehemalige Restaurant an der Thalstrasse ist seit 2017 im Besitz des Vereins Vorstädtli. Das Ziel des Vereins ist es, eine Begegnungszone für Kinder, Erwachsene mit IV-Rente und Senioren zu schaffen. «Es ist wie zu Hause, wir helfen einander im Umgang mit den alltäglichen Dingen», sagt die Geschäftsleiterin Viviane Verheyen-De Groote auf Anfrage. Dabei treffen Kinder, Seniorinnen und Senioren aber auch Menschen mit Unterstützungsbedarf im gleichen Raum aufeinander. «Drei Generationen unter einem Dach», lautet der Leitspruch der Institution. Das Vorstädtli hat sich zum Ziel gesetzt, die Beziehung zwischen den Generationen zu fördern, wobei alle voneinander profitieren sollen. Das Generationenhaus will mit seinen Dienstleistungen Eltern und Angehörige entlasten. Nebst einem täglichen Mittagstisch will die Institution auch eine Hilfe für Hausaufgaben oder andere Aktivitäten wie Gärtnern, Musizieren oder Basteln anbieten.

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