Bergschule Brunnersberg

Solothurner Regierung lehnt Beschwerden gegen die Schliessung ab

Die Befürworter betonten die Bedeutung der Schule für die Bergbauernfamilien.

Die Befürworter betonten die Bedeutung der Schule für die Bergbauernfamilien.

Die Beschwerden gegen die Schliessung der Bergschule Brunnersberg wurden von der Solothurner Regierung abgelehnt. Noch ist unklar, ob die Bergfamilien mit dem Entscheid bis vor das Bundesgericht ziehen.

Unter den Bergfamilien herrsche grosse Betroffenheit, beschrieb Schulsprecher Heinz Dummermuth gegenüber dem SRF Regionaljournal Aargau Solothurn die Stimmung. Ob die Betroffenen den Entscheid der Regierung vor Bundesgericht anfechten, habe Dummermuth offen gelassen.

Kritisiert wurde unter anderem, dass die Gemeinderäte der zuständigen Trägergemeinden Laupersdorf, Matzendorf, Mümliswil-Ramiswil und Aedermannsdorf die Schliessung ihrer Schule beschlossen hatten, ohne das Thema vor die Gemeindeversammlung zu bringen.

Nicht mehr zeitgemäss

Jüngst hatte auch der Laupersdorfer Kantonsrat Beat Künzli (SVP) eine erneute Interpellation eingereicht. Darin wurde vom Regierungsrat eine genaue Abwägung der Kosten verlangt, die durch den Wechsel der Kinder an eine Schule im Thal entstehen würden. Weiter schlugen die Befürworter eine Zusammenarbeit mit einer pädagogischen Hochschule zu Forschungszwecken vor. Betont wurde auch die Bedeutung der Schule für die Bergbauernfamilien.

Die Gegner waren der Meinung, dass die Bergschule nicht weiter zeitgemäss sei und Anforderungen wie Frühfremdsprachen aufgrund der Grösse nicht gerecht werden könne. (ckk)

Eltern wehren sich gegen Schliessung der Bergschule Brunnersberg

Der Beitrag von TeleM1

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