Clemens Hellstern (59), seit zweieinhalb Jahren Gemeinderat mit Ressort Finanzen und Vertreter der Partei Kritisch-konstruktiven Balsthaler kkB, hat auf Anfangs Juni die Gemeinde aus beruflichen Gründen verlassen. Deshalb wird es notwendig, dass die Partei «zeitnah» – wie es im kantonalen Gemeindegesetz steht – einen Nachfolger, oder eine Nachfolgerin nachnominiert. «Die Person auf dem zweiten kkB-Platz nach den Wahlen, Pia Stäuble musste aber aus wichtigen beruflichen Gründen den Verzicht auf das Mandat erklären», sagt Parteipräsident Hans Heutschi. So sei man auf die Suche nach einer anderen Person gegangen.

René Urben (60), Musiklehrer und Informatiker aus Balsthal hat sich bereit erklärt, das Gemeinderatsmandat zu übernehmen. Laut Gemeindegesetz sei es möglich, eine Person, die vorher nicht auf der Wahlliste gestanden habe, zur stillen Wahl vorzuschlagen, wenn 3/5 der Personen, das bedeutet im Fall der kkB 12 Personen, welche bei der vorangegangenen Wahl ihre Unterschrift auf die Wahlliste gesetzt hatten, wieder ihre Unterschrift abgeben, so Heutschi. Er beruft sich auf die Paragrafen 126 und 127 des kantonalen Gemeindegesetztes.

Die kkB schlage nun Urben vor. Der Gemeinderat könne ihn dann in stiller Wahl bestätigen. Eine Volkswahl sei somit nicht nötig. Urben ist heute Delegierter der Kreisschule Thal, im DLG-Vorstand und Mitglied im Schlossverein. Er freue sich, etwas in der Gemeinde bewegen zu können, meinte er.