Gemeindrat

Oensingen will zunehmendes Littering bekämpfen

Immer öfter wird in Oensingen Abfall illegal entsorgt.

Immer öfter wird in Oensingen Abfall illegal entsorgt.

Der Gemeinderat von Oensingen beschloss, die Bevölkerung über Littering-Missstände zu informieren und gibt Antwort auf eine Petitio.

Leider musste in der vergangenen Zeit vermehrt festgestellt werden, dass auf dem Oensinger Gemeindegebiet das Littering und eine nicht sachgemässe Abfallentsorgung zunehmen, informierte Gemeindepräsident Fabian Gloor anlässlich der letzten Sitzung des Gemeinderates. Teilweise stünden ganze Wohnzimmer-Einrichtungen im Dorfbereich; oft wird ein «zum Mitnehmen»-Schild angebracht, um so die illegale Entsorgung zu kaschieren.

Häufig löst dies auch einen unerwünschten Nachahmereffekt aus. Der Gemeinderat beschloss deshalb diverse Sofortmassnahmen, um diesem Missstand entgegenwirken zu können. «Mit verstärkter Information und Kommunikation will die Einwohnergemeinde die korrekte Abfallentsorgung fördern. Ansonsten leidet das Ortsbild aber auch die Natur darunter», so Gloor. Ebenso sollen die neuralgischen Punkte intensiver beobachtet werden. Zudem würden weitere Massnahmen geprüft und bei Bedarf umgesetzt.

An der Gemeinderatssitzung wurde auch eine Petition von Melanie Fankhauser und Mitunterzeichnenden behandelt. Sie reichte diese im Rahmen der Petitio-Aktion dieser Zeitung ein.

«Eine zu hohe Kante bei der Zufahrt zur Landi»

Es geht darin um die Auffahrt bei der Landi in der Äusseren Klus. Es wird bemängelt, dass diese Auffahrt mit tiefer gelegten Autos kaum mehr befahrbar sei. Man werde zum Verkehrshindernis. Auch für Autos mit normal hohem Fahrwerk sei der Absatz ärgerlich, weil er dermassen hoch sei. Das tue keinem Radlager und keiner Aufhängung gut.

Der Gemeinderat informierte die Petitionäre, dass es sich bei der Strasse Äussere Klus und der Zufahrt zum Areal der Landi um eine Kantonsstrasse handle, wofür gemäss Art. 20 Abs. 1 des kantonalen Strassengesetzes der Kanton und nicht die Gemeinde zuständig ist. Die Petition wird an das zuständige kantonale Amt für Verkehr und Tiefbau überwiesen. Inhaltlich lehnt der Gemeinderat die Forderung der Petition ab, da er die Verkehrssicherheit für den Langsamverkehr als prioritär beurteilt. (frb)

Meistgesehen

Artboard 1