Oensingen
Noch bleibt etwas Hoffnung für den Zibelimäret 2021

Der Oensinger Gemeinderat gewährt für den Zibelimäret die Defizitdeckung wie bisher, wenn das grosse Volksfest dann auch tatsächlich stattfinden kann.

Fränzi Zwahlen
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Das letzte Mal fand der Oensinger Zibelimäret 2019 statt. Ob er dieses Jahr durchgeführt werden kann, wird im Mai/Juni entschieden.

Das letzte Mal fand der Oensinger Zibelimäret 2019 statt. Ob er dieses Jahr durchgeführt werden kann, wird im Mai/Juni entschieden.

Bruno Kissling

Vom 29. bis 31. Oktober sollte dieses Jahr der Oensinger Zibelimäret stattfinden. Bis jetzt weiss noch niemand, ob der Anlass auch durchgeführt werden kann oder nicht. Diverse Grossanlässe während des Sommerhalbjahres wurden ja bereits abgesagt. Unter diesem Eindruck informierte der Ressortleiter Sicherheit und Natur, Bruno Locher, auch OK-Mitglied des Zibelimärets, den Gemeinderat über den Stand des Events.

Aufgrund der ungewissen Lage sei es schwierig, neue Mitmachende zu gewinnen und abzuschätzen, wer im Herbst alles dabei sei, führte er aus. Man habe im OK verschiedene Versionen der Durchführung diskutiert. «Zum Beispiel auch eine Light-Version nur mit Hüttli und noch etwas ‹Fressmeile›. Doch wie dieser Zibelimäret dann aussehen wird, steht noch in den Sternen.»

Man habe jetzt mal bei mitmachenden Vereinen eine Umfrage gestartet, ob und unter welchen Bedingungen sie bei der Ausgabe 2021 mitmachen würden. «Und jetzt möchte das OK im Grundsatz wissen, ob die Gemeinde bereit ist, eine Defizitdeckung für den Zibelimäret zu sprechen», so Locher.

Gemeindepräsident Fabian Gloor sagte, dass die Einwohnergemeinde im Budget stets einen Posten Zibelimäret führe und dieser sich auf rund 50'000 Franken belaufe. Er denke, dass dieser Betrag auch in diesem Jahr ausreichen würde. Locher wollte aber zudem wissen, ob die Gemeinde auch Mehrkosten über den gesprochenen Beitrag hinaus übernehmen würde.

Ja oder Nein Zibelimäret soll im Mai/Juni fallen

Er erklärte weiter, dass man bis Ende April die Antworten der angefragten Vereine erwarte. «Wir schätzen, dass wir dann im Mai/Juni den Entscheid über die definitive Durchführung fällen werden. «Wir müssen auf jeden Fall vermeiden, dass der Oensinger Zibelimäret zu einem Hotspot werden könnte», rief Locher in Erinnerung. Der Gemeinderat dankte für die offene Kommunikation seitens des Zibelimäret-OKs und bekundete sein Verständnis für die Problematik.

Nach einiger Diskussion wurde beschlossen, vorerst bei den gemachten Budget-Angaben zu bleiben. «Wird ein positiver Entscheid getroffen, soll das OK nochmals mit einem angepassten Budget vorstellig werden», wurde beschlossen. Sodann würden die Ausgaben nochmals beraten. Dem OK wurde aber versichert, dass der Gemeinderat alles unternehmen werde, damit dieses weiterhin handlungsfähig sein könne.

Zufrieden mit Haltestellen in Oensingen

Der Gemeinderat nahm weiter zur Kenntnis, dass teilweise Eingaben bei der Mitwirkung zum Buskonzept Gäu berücksichtigt wurden. So bleibt die Haltestelle Kreisschule bestehen. Begrüsst wird insbesondere die Verlegung der Haltestelle Bauamt auf die Kestenholzstrasse, da so ein besserer Verkehrsfluss erreicht und die Sicherheit der ÖV-Benutzer verbessert wird.

Weiter wurde ein Antrag der Schulleitung, um Anstellung einer Schwimmlehrperson für die erste bis dritte Klasse sowie einer Schwimmhilfe für die vierte Klasse zugestimmt. Damit könne die vom Kanton verlangte Doppelaufsicht beim Schwimmunterricht gewährleistet werden, wurde gesagt. Ein entsprechender Nachtragskredit wurde genehmigt.