Thal-Gäu
Oberamtvorsteher Stephan Berger ist wegen Burnout krank geschrieben

Seit mittlerweile sechs Wochen muss das Oberamt Thal-Gäu in Klus-Balsthal ohne Vorsteher auskommen. Der 45-jährige Stephan Berger ist seit Ende Januar krankgeschrieben.

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Oberamtvorsteher Stephan Berger.

Oberamtvorsteher Stephan Berger.

Bruno Kissling

Das bestätigt sein Vorgesetzter Marcel Chatelain vom Amt für soziale Sicherheit (ASO) auf Anfrage. Der Vorsteher des Oberamtes Thal-Gäu leidet an Erschöpfungszuständen, auch Burnout genannt. Wann Stephan Berger seine Arbeit im «Schmelzihof» wieder aufnehmen kann, ist derzeit noch offen. Er wird sich nun einer mehrwöchigen Behandlung in einer spezialisierten
Klinik unterziehen.

Gemäss ASO-Chef Chatelain bleibt das Oberamt Thal-Gäu auch während Bergers Abwesenheit voll funktionsfähig. Einerseits durch Daniel Bloch, stellvertretender Oberamtvorsteher Thal-Gäu sowie andererseits durch Lilly Gygi, die beigezogene Vorsteherin des Oberamtes Dorneck-Thierstein. Marcel Chatelain ist überzeugt, dass mit dieser Verstärkung aus dem Schwarzbubenland auch die bevorstehenden Gemeinderatswahlen vom 14. April problemlos bewältigt werden können. (eva)