Matzendorf

Kleine und grosse Solisten trumpften an der Brass Night auf

Erst vor zwei Jahren haben die Musikvereine Matzendorf, Herbetswil und Welschenrohr die Thaler Jugendband gegründet - und schon stehen die Kids auf der Bühne und spielen auswendig.

Erst vor zwei Jahren haben die Musikvereine Matzendorf, Herbetswil und Welschenrohr die Thaler Jugendband gegründet - und schon stehen die Kids auf der Bühne und spielen auswendig.

Die Brass Band Matzendorf ist stets für professionelle Musik gut. Zusammen mit der Thaler Jugendband präsentierte sie am Samstagabend im Sternensaal Matzendorf die BBM Brass Night.

Vor vollem Haus eröffnete die Thaler Jugendband den Konzertabend aus-wendig mit «Celebration» unter der Leitung von Schulmusikleiter Roger Stöckli. Für die, erst vor zwei Jahren durch die Musikvereine der Gemeinden Matzendorf, Herbetswil und Welschenrohr ins Leben gerufene Thaler Jugendband, war der Erfolg bereits riesig. Sie spielten noch «Super Trouper», «Sailing», «Summer Nights» und «You give love a bad name» und hatten damit einen grossartigen Erfolg.

Aussenpräsident Bernhard Meister begrüsste das Publikum, Ehren- und Passivmitglieder, Vereinsdelegationen und Gäste. Einen speziellen Willkommgruss richtete er an Gemeindepräsident Marcel Allemann. Durch das Programm führte mit interessanten Informationen über die dargebotenen Kompositionen, Monika Nussbaumer.

Tolle Stimmung gezaubert

Nach einer kurzen Pause eröffnete die Brass Band Matzendorf unter der Direktion von Marcel Bossert ihren Konzertteil mit dem rassigen Marsch «Royal Duchy» von Goff Richards. Sofort herrschte eine tolle Konzertstimmung im Saal. Es folgte «Cry of the Mountain» von Howard Lorriman. Die vier Sätze zeigten die Morgenstimmung auf einem Berg, Schnee und Eis, Betrachtung aus der Ferne und die Gefährlichkeit des Gebirges; eine tolle Interpretation. Im Volkslied von 1884, «Love’s old sweet Song», arrangiert von Howard Snell, wurde die Ode an die Liebe und Sehnsucht interpretiert. Vor der Pause präsentierten die Brass Band zusammen mit der Jugendband «Back-draft» von Hans Zimmer, arrangiert von Dave Stowell, aus dem gleichnamigen Film. Es wurde der Kampf der Feuerwehrmänner, die den Elementen trotzen, aufgezeigt. Die grossen Instrumente wie Bass und Hörner beherrschten die Szene.

Zwei Solisten in Aktion

Den zweiten Konzertteil eröffnet die Band mit dem bestens bekannten Stück «Oklahoma» von Rogers & Hammerstein, arrangiert von A. Catherall. Das Publikum wurde ins Jahr 1943 an den Broadway in New York versetzt, wo dieses Musical aufgeführt wurde. In der bestens bekannten Komposition erstaunten die virtuosen Läufe in allen Registern sowie das ungeheure Tempo. Mit «I don’t know to love him» von A. L. Webber, arrangiert von Graham Walker, hatte die Band einen immer wieder gerne gehörten Ohrwurm aus dem Musical «Jesus Christ Superstar» auf dem Programm. Als Solist auf dem Flügelhorn glänzte Urs Meister. «Suspicious Minds» von Mark James, arrangiert von This Oud, wurde durch Elvis Presley sehr bekannt. Ein Jazzklassiker war «Puttin on the Ritz». Kleider machten Leute, um bei den «oberen 10 000» dabei zu sein; eine sehr bekannte Komposition von Irvin Berlin, arrangiert von Stephen Roberts.

Köstlicher Abgang der Bässe

Aussenpräsident Bernhard Meister dankte dem Dirigenten Marcel Bossert für seine unermüdliche und gefreute Arbeit mit dem Verein sowie allen Hel-fern, dem Leiter der Jugendband, der Ansagerin, den Kuchenbäckerinnen und dem treuen Publikum für das Interesse am Konzert. Zum Schluss präsentierte die Brass Band das bestens bekannte «Hello Dolly» aus dem gleichnamigen Musical von J. Herman, arrangiert von Klaas van der Woude. Der Dirigent überraschte das Publikum mit seinem profimässigen Gesang zu diesem Stück. Tosender Applaus bewog den Verein zu einer Wiederholung. Natürlich hatte die Band auch Zugaben vorbereitet – sofern das Publikum genügend applaudierte –, und dies tat es mit grosser Begeisterung. Ganz speziell war «Grand Bass Goodbye» von R. Walker; die Musikanten marschierten registerweise von der Bühne, bis nur noch die Bässe als Solisten übrig blieben. Den Abschluss bildete der immer wieder gerne gehörte «Solothurner Marsch» von Stephan Jaeggi.

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