Gemeinderat

Kestenholz budgetiert leichten Verlust – positive Schulevaluation

Das Ergebnis der Schulevaluation ist durchwegs positiv.

Das Ergebnis der Schulevaluation ist durchwegs positiv.

Der Gemeinderat beschäftigte sich an den letzten beiden Sitzungen mit dem Budget 2020. Bei gleichbleibendem Steuerfuss budgetiert Kestenholz einen Verlust von knapp 225'000 Franken. Gegenüber dem Vorjahresbudget entspricht dies einem Nettomehraufwand von rund 50'000 Franken. Wie in den andern Gemeinden auch, sind im Budget allfällige Mindererträge aus der Steuervorlage nicht berücksichtigt.

Diese kommt erst im Februar 2020 zur Abstimmung. Die finanziellen Auswirkungen der geplanten Steuerreform werden auch die Gemeinden betreffen. Trotz Ausgleichsmassnahmen seitens des Kantons steht fest, dass aufgrund des sehr hohen Steueraufkommens von juristischen Personen (rund 20 Prozent der Gesamtsteuereinnahmen) ein sehr grosses Risiko auf der Einnahmenseite für die Gemeinde Kestenholz besteht.

Bei den Investitionen werden die Ausgaben im Vergleich zu den Vorjahren massiven zurückgehen. «Nach den sehr hohen Investitionen (Neubau Schulhaus) in den letzten Jahren, ist nun eine Konsolidierungsphase vorgesehen», schreibt die Gemeinde. Die Investitionsrechnung sieht Nettoinvestitionen in der Höhe von gesamthaft 529'000 Franken vor. An der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember im Restaurant Waldheim beantragt der Rat Kredite für zwei Projekte: die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges und die Sanierung der Bündtenstrasse.

Schulevaluation fällt  positiv aus

Die Fachhochschule Nordwestschweiz untersuchte im Auftrag des Kantons im Frühjahr 2019 die Schule Kestenholz im Rahmen der externen Schulevaluation. Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Behördenmitglieder und die Schulleitung wurden mittels Umfragebogen und Interviews befragt. Der daraus hervorgehende Bericht attestiert, die Schule funktioniere gut. In allen Bereichen gab’s eine grüne Ampel. (mgt)

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