Egerkingen

Katholiken schreiben schwarze Zahlen

Die Kirche in Egerkingen.

Die Kirche in Egerkingen.

Der Kirchgemeinderat Egerkingen verabschiedete die Rechnung 2016.

Hauptthema an Kirchgemeinderatsitzung war die Genehmigung der Jahresrechnung per 2016 mit einem Ertragsüberschuss von 50 281 Franken. Verschiedene kleinere Aufwandminderungen bei verschiedenen Positionen der Kultus- und Verwaltungskosten, vor allem jedoch tiefere Beiträge an den Zweckverband von 22 000 Franken und unerwartete Mehrerträge bei der Erwerbs-Quellensteuer, der Kapitalgewinnsteuer und aus dem Finanzausgleich von insgesamt 31 000 Franken, waren die Hauptgründe für den guten Abschluss. Dank der guten Finanzpolitik in den vergangenen Jahren kann somit ein Eigenkapital von 572 000 Franken ausgewiesen werden. Der Rat beantragt der Kirchgemeindeversammlung vom 28. Juni Rückstellungen von 50 000 Franken für den Umbau des Pfarrhauses sowie die Zuweisung von Fr. 281.50 Franken ans Eigenkapital.

Kirche ist rollstuhlgängig

Um die Gottesdienste für die Besucher künftig noch angenehmer zu gestalten, hat der Gemeinderat beschlossen, 40 Sitzkissen anzuschaffen. Dabei werden Farbwünsche wenn möglich berücksichtigt. Die Rampe zur Eingangstüre nördlich der Kirche St. Martin wurde fertiggestellt. Somit ist die Kirche St. Martin ab sofort rollstuhlgängig.

David Schürmann wird sein Amt als neuer Finanzverwalter der römisch-katholischen Kirchgemeinde per 1. Juli 2017 in Angriff nehmen. Ebenfalls verpflichtet werden konnte Manuela Wohlfarth, sie wird künftig Religionsunterricht an der Unterstufe erteilen. Helen Elmiger wird ab Sommer 2017 alle Mittelstufenklassen übernehmen. Daniela Aregger, Gabriela Felber Piso, Stefan Felber, Edith Fischer, Christian Studer (Präsidium), Agatha Wagner sowie Beatrice Wagner wurden mit stillen Wahlen als neue Kirchgemeinderäte gewählt.

Planung Umbau Pfarrhaus läuft

Der Gemeinderat hat auf Antrag der Arbeitsgruppe entschieden, das Projekt «Umbau Pfarrhaus» weiter zu verfolgen. Zur Zeit steht ein Projekt im Vordergrund, bei dem das bestehende Pfarrhaus nur geringfügig baulich verändert werden soll. Entstehen sollen zwei Wohnungen mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten und Büroräumlichkeiten für das Kirchgemeindesekretariat. Vom Ausbau des Estrichs wird abgesehen. Mit dieser Ausbauversion ist das Pfarrhaus für die Kirchgemeinde langfristig finanziell tragbar. Das detaillierte Projekt soll erst auf eine ausserordentliche Gemeindeversammlung im Frühling 2018 ausgearbeitet werden. (MTG)

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