Welschenrohr

Güterregulierung Welschenrohr steht vor Abschluss

Güterregulierung Welschenrohr steht vor Abschluss.

Güterregulierung Welschenrohr steht vor Abschluss.

Über die Güterregulierung optimiert die Flurgenossenschaft seit 2006 den landwirtschaftlich genutzten Raum. 2021 soll das Projekt mit leichter Verzögerung enden.

«Langsam erkenne ich das Ende des Projektes ‹Güterregulierung Welschenrohr›. Die zwölfte und letzte Etappe ist in Planung, und für 2021 rechne ich mit dem Abschluss des umfangreichen Werkes», prophezeite Projektleiter Hans Ruedi Affolter an der Generalversammlung der Flurgenossenschaft. Verschiedene Arbeiten wurden im letzten Jahr ausgeführt, die restlichen sind in Planung. Erfreuliches konnte Präsident Beni Brunner berichten, hat doch die Stiftung Patenschaft für Berggemeinden einen Betrag von 150'000 Franken an die Restkosten zugesichert.

Seit 1942 war man in in Welschenrohr bestrebt, eine Güterregulierung durchzuführen. Bereits damals kam es zur Gründung einer Flurgenossenschaft. Aber erst 2004 definierte diese ein Gebiet für die Zusammenlegung definiert und sie beschloss die Güterregulierung. Nach Vorbereitungsarbeiten starteten die die Arbeiten schliesslich im Jahr 2006. Nun nimmt die Flurgesellschaft die Endphase in Angriff.

6,4 Kilometer Hofzufahrten

Zwei gewichtige Projekte stehen noch an. 6,5 Kilometer Hofzufahrten sind für 1,4 Millionen Franken auszubauen. Vorerst ist ein 500 Meter langes Probestück an der Sollmattstrasse vorgesehen. Die Renaturierung Dünnern westlich der Industrie kann vorangetrieben werden, nachdem die hängige Einsprache zurückgezogen wurde. Diese Kosten werden mit 287'000 Franken veranschlagt, sie belasten jedoch die Flurgenossenschaft nicht.

Eine direkte Verbindungsstrasse zwischen dem Hof Marti und ehemals Siegenthaler im Schattenberg ist geplant. Damit würde die Zufahrt von der Balmbergstrasse/Unterholzstrasse wegfallen. Laut Endkostenprognose dürften sich die Gesamtkosten für die Güterregulierung auf 9,5 Millionen Franken belaufen. Damit ergibt sich gegenüber dem Vorprojekt aus dem Jahr 2007 eine Verdoppelung der Kosten, jedoch sind Projekte wie die Verlegung der Balmbergstrasse und die Hofzufahrten im Bärenacker und im Hächler im Rahmen von 1 Mio. Franken für die Flurgenossenschaft kostenneutral. (wsw)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1