Bekanntlich muss die Mümliswiler Gemeindeverwaltung nach dem Abgang des vollamtlichen Gemeindeschreibers seinen Stellenplan neu regeln. Gemäss geltender Dienst- und Gehaltsordnung ist der Gemeinderat berechtigt, den Stellenplan im Rahmen von Organisationsmassnahmen in eigener Kompetenz anzupassen. Dabei gilt: Der gesamte bisherige Stellenumfang darf nicht höher werden.

Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben hat der Gemeinderat verschiedene Stellen-Varianten eingehend beraten. Der Rat hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, die ausgearbeitete Variante «Doppelfunktion Gemeindeschreiber/Finanzverwalter» sei durch die dafür eingesetzte Arbeitsgruppe näher zu prüfen. Die Arbeitsgruppe habe dabei zu berücksichtigen, die Tätigkeiten des Gemeindeschreibers auf die gesetzlichen Vorgaben zu beschränken seien. Reine Verwaltungsarbeiten sollen den Verwaltungsangestellten zugewiesen werden. Ferner muss das Schulsekretariat sauber definiert und ebenfalls in die Verwaltungstätigkeit integriert werden.

Strassenbeleuchtung: Vertrag mit Elektra

Als eine der ersten Gemeinden hat Mümliswil-Ramiswil vor ein paar Jahren seine Strassenbeleuchtung auf LED umgestellt. Gleichzeitig wurde der Anlagen-Unterhalt an die Elektra Genossenschaft ausgelagert und vertraglich geregelt. Der Gemeinderat hat nun im Einvernehmen mit der Elektra beschlossen, den Rest von 240'000 Franken des damals gewährten Darlehens an die Elektra zurückzubezahlen. Durch die damalige Investition konnten die Strom- wie auch die Unterhaltskosten massiv reduziert werden. Der Stromverbrauch halbierte sich nahezu und kostet pro Jahr noch durchschnittlich 14'000 Franken (vorher 25'000 Franken). Bedeutend günstiger als angenommen haben sich Unterhaltskosten entwickelt, sodass die Gemeinde bei der Elektra zwischenzeitlich über ein Guthaben von ca. 70'000 Franken verfügt, welches von der Genossenschaft zurückerstattet wird. Der Beleuchtungsunterhalt wird auch weiterhin durch die Elektra Genossenschaft ausgeführt. Es wird ein neuer Unterhaltsvertrag erarbeitet.

Woher kommt das Wasser der Sebletenquelle?

Für die Sanierung der Sebletenquelle (inkl. Schutzzonenplanung) genehmigten verschiedene Gemeindeversammlungen einen Bruttokredit von 150'000 Franken. Entgegen allen Annahmen konnte die Wasserführung mit Färbversuchen nicht eruiert werden. Insgesamt wurden schon Kosten von 57'000 Franken dafür generiert. Nach mehreren Besichtigungen vor Ort und Besprechungen mit dem Büro Kellerhals+Haefeli AG schlägt die Werk- und Umweltschutzkommission dem Gemeinderat vor, die Grabungen weiter zu führen, und zwar bei beiden Fasssträngen nach zu graben. Somit ist mit Gesamtkosten von 194'000 Franken zu rechnen, was schlussendlich einen Nachtragskredit von 44'000 Franken erforderlich macht. Der Rat hat sich nach kurzer Diskussion der Auffassung der WUSK angeschlossen und den notwendigen Nachtragskredit einstimmig bewilligt.

Der Rat liess sich von Cornelia Nussbaumer, Präsidentin der Sport- und Hallenbadkommission, über die Aktivitäten insbesondere im Bereich Hallenbad informieren. Dabei durfte er feststellen, dass die Kommission sehr aktiv ist und durch verschiedene Massnahmen und Angebote die Hallenbadbesucherzahl im Jahre 2018 erstmals seit Jahren wieder angestiegen ist. (OTR/MGT)