Laupersdorf

Gemeinde erzielt einen neuen Rekord beim Steuerertrag

Die Rechnung schliesst mit einem höheren Plus als erwartet.

Die Rechnung schliesst mit einem höheren Plus als erwartet.

Die Jahresrechnung 2016 der Gemeinde schliesst mit einem Ertragüberschuss 262'192 Franken, budgetiert war ein solcher von 18'388 Franken.

Gemeindeverwalter Stefan Schaad präsentierte dem Gemeinderat Laupersdorf die Gemeinderechnung 2016, die bei einem Aufwand von 7'726'900 Franken und einem Ertrag von 7'989'092 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 262'192 Franken abschliesst. Der Voranschlag 2016 sah einen Ertragsüberschuss von nur 18'388 Franken vor. Die positive Abweichung zum Voranschlag beträgt somit 243'804 Franken.

«Der Ertragsüberschuss ist grösstenteils auf den erhöhten Steuerertrag zurückzuführen. Der Gesamt-Steuerertrag beläuft sich auf 4'210'914 Franken und übertrifft das Budget um 236'501 Franken», führte Stefan Schaad aus. Der Voranschlag 2016 sah Steuereinnahmen von 3,974 Mio. Franken vor. Nun wurde mit einem Steuerertrag von 4,211 Mio. Franken der höchste je erzielte Betrag erreicht (im Vorjahr: 4,021 Mio. Franken).

Die Investitionsrechnung 2016 weist bei Ausgaben von 658'329 Franken und Einnahmen von 99'084 Franken eine Netto-Investitionssumme von 559'242 Franken auf, budgetiert waren 666'900 Franken, wobei der Ausbau Haulenstutz noch nicht abgeschlossen ist. Insgesamt müssen der Gemeindeversammlung vom 12. Juni sechs Nachtragskredite mit einer Gesamtsumme von 208'311 Franken zur Genehmigung vorgelegt werden. Der Ertragsüberschuss wird als Einlage ins Eigenkapital verwendet. Damit kann der durch die Neubewertung des Finanzvermögens resultierende Bilanzfehlbetrag vollständig abgebaut und neues Eigenkapital gebildet werden.

Spezialfinanzierzungen im Plus

Bei der vorgesehenen Verwendung des Rechnungsergebnisses bleibt die Bilanzsumme mit 8'671'835 Franken praktisch unverändert. Die Spezialfinanzierung Wasserversorgung schliesst nach Vornahme der gesetzlichen Mindestabschreibungen und der Einlage Werterhalt mit einem Ertragsüberschuss von 37'046 Franken ab. Damit kann der Bilanzfehlbetrag abgebaut und neu ein zweckgebundenes Eigenkapital von 35'512 Franken gebildet werden. Die Spezialfinanzierung Abwasserbeseitigung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 56'684 Franken ab. Dadurch erhöht sich das zweckgebundene Eigenkapital auf 362'035 Franken. Ebenfalls mit einem Ertragsüberschuss von 2816 Franken schliesst die Spezialfinanzierung Abfallbeseitigung. Dadurch reduziert sich der Bilanzfehlbetrag auf 7409 Franken.

Neue Abwartin gewählt

Die bisherige Abwartin des Gemeindezentrums, Jsabella Koch, hat auf den 30. Juni 2017 die Kündigung eingereicht. Die Stelle wurde zur Neubesetzung öffentlich ausgeschrieben und es gingen vier Bewerbungen ein. Die Kommission für öffentliche Bauten und Anlagen führte Bewerbungsgespräche durch und unterbreitete dem Gemeinderat einen Wahlvorschlag. Der Gemeinderat wählte Nadine Shaw (Laupersdorf) als Abwartin für das Gemeindezentrum.

Der Gemeinderat unterbreitet der Gemeindeversammlung ein Kreditbegehren von 38'000 Franken für die Erschliessungsstrasse Untere Brühlmatt. Die Strasse wird auf eine Länge von rund 30 Metern und auf eine Breite von 5 Metern ausgebaut. Für den Strassenbau und die Strassenbeleuchtung ist mit Kosten von rund 30'000 Franken zu rechnen. Der Ausbau der Wasserversorgung, die Wasserleitung wird um rund 25 Meter verlängert, kostet gemäss provisorischem Voranschlag rund 7100 Franken. Die Beiträge der Grundeigentümer betragen 80 Prozent für die Strasse und 70 Prozent für die Wasserleitung, insgesamt 28'970 Franken. Somit würden für die Einwohnergemeinde die Nettokosten rund 10'000 Franken betragen.

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