Stüsslingen
Für das Konzert zum Dirigentenjubiläum gab es nur das Beste vom Besten

Das Jahreskonzertprogramm der Musikgesellschaft Stüsslingen mit der Jugendmusik Gösglingen war ganz um das 25-Jahr-Jubiläum ihres Dirigenten Urs Bachofner gestaltet.

Heinz Baumann
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Das diesjährige Jahreskonzert war zugleich ein kleines Jubiläumskonzert für Urs Bachofer.

Das diesjährige Jahreskonzert war zugleich ein kleines Jubiläumskonzert für Urs Bachofer.

Markus Müller

Zu Ehren ihres Dirigenten Urs Bachofer, welcher sein 25-jähriges Dirigentenjubiläum mit der Musikgesellschaft Stüsslingen feiern durfte, stellten die Konzertverantwortlichen ein Programm mit den besten Highlights der vergangenen Konzerte zusammen.

Die Jugendmusik Gösglingen, bestehend aus Jugendlichen von Niedergösgen, Obergösgen und Stüsslingen, präsentierten sich unter ihren Leitern Urs Bachofer und Christoph Oeschger.

Rassiges und Traditionelles

Mit dem rassigen «St. Triphon-Marsch» von Arthur Ney, eröffnete der Verein seine Konzertdarbietungen unter der Stabführung von Urs Bachofer. Vereinspräsidentin Maya Bachofer begrüsste die grosse Zuhörerschar. Einen speziellen Willkomm richtete sie an die verschiedenen Vereinsdelegationen und die Vertreter des Gemeinderates. Durch das Programm führte Rolf Minder.

Mit der Ballade «A Song for Lea» von James Gourlay setze der Verein sein Konzert fort. Der schöne Chorklang und das anspruchsvolle Zusammenspiel der Register führte zu einer speziellen Dynamik. Der «Rag from Aegeri» von Ivo Huonder im Big-Band-Sound – eine schmissige Darbietung – begeisterte das Publikum. Erfreut waren die Zuhörer über das traditionelle Lied «Dr. Schacher Seppli», arrangiert von Franz David. Seine Berühmtheit verdankte diese Komposition dem unvergesslichen Ruedi Rymann. In Stüsslingen begleitete der Verein Beat Stoll als Gesangssolisten. Die letzte Strophe wurde nochmals wiederholt. Mit dem rassigen «Bandology» Concert March, komponiert von Eric Osterling, schloss der erste Konzertteil.

Viel Applaus für die Jugendmusik

Nach einer kleinen Pause hatte die Jugendmusik Gösglingen ihren Auftritt und erntete mit «Blue March and Boogie» von Jacob de Haan, «Skyfall» von Adele Ad-kins, arrangiert von Johnnie Vinson und den Solisten David Wyser und Stefan von Arx auf der Trompete, Jasmin Arnold und Dana Wyser auf Es Alto Sax, viele Sympathien und einen Riesenapplaus vom Publikum. Es folgten noch «Hawaii five-O» von Mort Stevens, arrangiert von Michael Sweeney und die Zugabe «Louie, Louie» von Richard Berry, arrangiert von Johnnie Vinson.

Nachdem sich auch die Musikan ten/-innen wieder gestärkt hatten, traten sie nach der Pause mit einem Medley aus dem Musical «Grease» arrangiert von Willy Hautvast vors Publikum. Nach dem «Urs Bachofer-Marsch» von Walter Joseph (zum 20-jährigen Dirigentenjubiläum komponiert), hielt Marcus Stuppan (ehemaliger Präsident des Vereins) eine sehr eindrückliche Laudatio zu Ehren des Jubilars. Als Geschenk des Vereins erhielt Bachofer einen Notenständer aus verschiedenen einheimischen Hölzern und eine Collage.

Urwaldstimmung auf der Bühne

Nach Programm folgte nun der Marsch «Sound of Emmental» von Fritz Rickli. Damit der Jubilar den Moment und die Ehrung geniessen konnte, dirigierte Moderator und Dirigent Rolf Minder diesen Vortrag. Bei den Hitparaden immer wieder zu- oberst findet man «The Lion King» aus dem gleichnamigen Trickfilm, arrangiert von John Higgins. Das Medley umfasste die bekanntesten Melodien aus dem Film und die Percussionisten versuchten, eine Urwaldstimmung auf die Bühne zu zaubern.

Urs Bachofer dankte seiner Familie für die grosse Unterstützung und das Verständnis, mussten sie durch seine verschiedensten Engagements sehr oft auf ihren Gatten und Vater verzichten. Seinen Präsidenten, dem Vorstand und der Musikkommission dankte er für die stete Loyalität und gute Zusammenarbeit.

Ein letzter Höhepunkt präsentierte die Musikgesellschaft Stüsslingen mit dem Medley «Beach Boys Golden Hits», arrangiert von Kurt Gäble. Viele bekannte Melodien liessen das Publikum in Erinnerungen schwelgen. «Speedy Gonzales», die schnellste Maus Mexikos, arrangiert von Kurt Brogli und der «Stüsslingermarsch» von Enrico Campomori, arrangiert von Rudolf Wyss, dirigiert von der Vize-Dirigentin Regula Guldimann, rundeten als Zugaben das Programm ab.

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