Laupersdorf

Für eine intakte Natur wird viel gearbeitet

Georg Koch (r.), Martin Eggenschwiler und die Geschwister Luca und Jana Bolliger arbeiteten mit.

Georg Koch (r.), Martin Eggenschwiler und die Geschwister Luca und Jana Bolliger arbeiteten mit.

60 Erwachsene und 250 Kinder betätigten sich am Tag der Natur in Laupersdorf. Sogar Personen, die noch gar nicht hier wohnen, halfen mit.

Dank schönem Herbstwetter und somit sehr guten Arbeitsbedingungen, leisteten rund 60 Erwachsene, Jugendliche und Kinder rund 250 Arbeitsstunden zugunsten einer intakten Natur. Die Dorfbevölkerung zu diesem Tag der Natur eingeladen hatte die Landschafts- und Umweltschutzkommission mit Präsident Peter Wäfler. «Heute arbeiten wir auf 15 verschiedenen Biotopen, verteilt auf dem ganzen Dorfgebiet, ausser im Wald. In Laupersdorf gibt es insgesamt 18 Biotope», erwähnte Peter Wäfler.

Künftige Dorfbewohner machten auch mit

«Gearbeitet wird unter der Führung eines Gruppenleiters nach einem Pflegeplan. Die Arbeiten umfassen Gras mähen und zusammenrechen, Büsche zurechtstutzen, Hecken pflegen oder Tümpel vor Verlandung bewahren», führte Wäfler weiter aus. Es wurde bereits am Vormittag gearbeitet und dafür ein einfaches Mittagessen und das obligate «Zvieri» mit Thaler Produkten - beides offeriert vom Naturpark Thal - angeboten.

Jedes Jahr arbeiten Landwirte mit Traktoren, Ladewagen, Motorsägen und Geräten mit, Mitglieder von Dorfvereinen wie Naturschutz- und Verschönerungsverein ((NVL) und die Pfadfinder St. Martin. Dieses Jahr machten erfreulicherweise über 20 Kinder und Jugendliche mit.

Mit dem Tag der Natur soll die Bevölkerung für die Wiederherstellung einer intakten Landschaft sensibilisiert werden. Nebst Inseraten wurde dieses Jahr wiederum ein Flyer in alle Haushaltungen versandt, in welchem für ein Mitmachen geworben wurde. Seit einigen Jahren wirken bestimmte Helfer jeweils am gleichen Platz und erschaffen sich dadurch einen persönlichen Bezug zu «ihrem» Naturobjekt, war zu erfahren. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass sich die Freiwilligen einen halben oder gar ganzen Tag lang in der freien Natur aufhalten. «Für die Erhaltung der Vielfalt der Natur im Dorf ist dieser Einsatz sehr wichtig», so Peter Wäfler.

Man versuche im Vorfeld stets durch persönlichen Kontakt, möglichst viele Personen zum aktiven Mitmachen zu bewegen. Einige davon verrichten bereits unter Woche jeweils schon Vorbereitungsarbeiten bei bestimmten Biotopen.

Dieses Mal haben am Tag der Natur auch Personen teilgenommen, die noch gar nicht in Laupersdorf wohnen, jedoch beabsichtigen, bald hierher zu ziehen. Sie wollten durch diese Arbeit in der Natur Kontakte zur Dorfbevölkerung knüpfen und das Dorf näher kennen lernen», berichtete Peter Wäfler über ein Ereignis, das es bisher noch nie gab.

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