Die Investitionsrechnung 2018 schliesst bei Ausgaben von 587 833 Franken und Einnahmen von 445 659 Franken mit einer Nettoinvestition von 142 173 Franken. Die Bilanzsumme beträgt 8 908 378 Franken. Sämtliche Spezialfinanzierungen schlossen mit einem Ertragsüberschuss ab: die Wasserversorgung mit 9108 Franken, die Abwasserbeseitigung mit 102 814 Franken und die Abfallbeseitigung mit 9311 Franken. Die zweckgebundenen Eigenkapitalien betragen nun bei der Wasserversorgung 77 594 Franken, bei der Abwasserbeseitigung 554 507 Franken und bei der Abfallbeseitigung 3835 Franken.

Die Sauberwasserleitung «Rüttelibächli» ist im Bereich der Vorstadtstrasse mehrmals überflutet – bei starken Niederschlägen gab es einen Rückstau. Die Leitung wurde gespült. Nun zeigten Kanalfernsehaufnahmen, dass die Leitung auf einer Länge von 120 Metern sehr stark verkalkt ist. Damit die Sauberwasserleitung wieder funktionsfähig ist, muss sie unterhalten werden, nur so können mögliche Wasserschäden verhindert werden. Die KFS-Kanalservice AG, Oensingen, unterbreitete der Werkkommission und ihrem Präsidenten Adrian Schaad eine Richtofferte mit Kosten von 17 249 Franken. Der Gemeinderat Laupersdorf bewilligte auf Antrag der Werkkommission einen Nachtragskredit von 18 000 Franken für den Unterhalt der Sauberwasserleitung «Rüttelibächli» und vergab die Arbeiten an KFS Kanal-Service AG, Oensingen.

Turnhallenboden wird saniert

Die Budget-Gemeindeversammlung vom 17. Dezember des vergangenen Jahres bewiligte einen Kredit von 20 000 Franken für die Sanierung des Turnhallenbodens in der Mehrzweckhalle «Kreuzacker». Die Kommission für öffentliche Bauten und Anlagen (OeBAK) hat im freihändigen Verfahren zwei Offerten eingeholt. Auf Antrag der OeBAK vergab der Gemeinderat die Sanierung des Turnhallenbodens an die Firma Librafloor aus Rickenbach LU zum Preis von 19 962 Franken. Es war dies das preisgünstigere Angebot. Die Firma Librafloor habe sich auch aktiv bei den Abklärungen zum Zustand des Turnhallenbodens engagiert und sich als fachkundig erwiesen, so der Gemeinderat.

Stellenplan leicht erhöht

Der heutige Stellenplan der Gemeindeverwaltung Laupersdorf beträgt 250 Stellenprozente und er geht gemäss Beschluss der Gemeindeversammlung auf das Jahr 1996 zurück. In den vergangenen 20 Jahren hat sich vieles verändert, ohne dass der Stellenplan je angepasst wurde. «Das Personal der Gemeindeverwaltung ist sehr stark ausgelastet und seit dem Ausfall der Lehrtochter ab März 2018 ist die Arbeitslast kaum mehr zu bewältigen», teilt der Gemeinderat mit. Die Gemeindeverwaltung möchte künftig keine neuen Lehrlinge mehr einstellen, weil die heutigen Voraussetzungen auf der Gemeindekanzlei und Gemeindeverwaltung für eine optimale Lehrlingsausbildung nicht mehr vorhanden sind. Zudem sind alle Mitarbeiter im Alter von 60 Jahren. Gemeindeverwalter Stefan Schaad ersuchte deshalb den Gemeinderat, den Stellenplan der Gemeindeverwaltung per sofort um 20 Prozent auf neu 270 Stellenprozente zu erhöhen. Es sei denkbar, das Pensum zu einem späteren Zeitpunkt auf 40 Prozent zu erhöhen, um anderen Mitarbeitern eine Pensenreduktion zu ermöglichen. Der Gemeinderat bewilligte diese Pensenerhöhung um 20 Prozent und die Stelle wurde zur Neubesetzung ausgeschrieben. Wie Gemeindepräsident Edgar Kupper ausführte, gingen in der Zwischenzeit über 30 Bewerbungen für diese Teilzeit-Stelle ein.