Oensingen

Der Tennisplatz Bechburg muss saniert werden – 2025 wird dafür ein grosser Betrag fällig

Die Tennisplätze Bechburg im Dezember-Nebel.

Die Tennisplätze Bechburg im Dezember-Nebel.

Der Oensinger Gemeinderat hat für die Sanierung einen Betrag von 200'000 Franken in den Finanzplan aufgenommen.

Klein ist die Investition für das Jahr 2025 nicht, welche der Gemeinderat an seiner letzten Sitzung behandelte. Beim Projekt der Tennisplatz-Sanierung des Sportzentrums Bechburg geht es um 200'000 Franken. Der Rat nahm diesen Betrag für 2025 im Finanzplan auf.

Zu welchen Teilen die Tennisplatz-Sanierung von der Gemeinde respektive vom Tennisklub bezahlt wird, ist jedoch nicht klar. Der Tennisplatz ist Eigentum der Gemeinde, wird aber durch den Tennisklub Oensingen betrieben und besteht aus zwei Feldern, die schon über 40 Jahre genutzt werden.

Das ist ein überdurchschnittlicher Wert, da die meisten Plätze nach 25 bis 30 Jahren meistens das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hätten, wie dem Gemeinderatsbericht zu entnehmen ist.

Der Zustand des Platzes ist merklich schlechter

Bisher pflegten der Tennisklub Bechburg und die Egger AG die beiden Felder aber intensiv. Sie konnten so in den letzten Jahren oberflächliche Mangelerscheinungen beheben. Jedoch ist die Schicht unterhalb der Oberfläche noch immer dieselbe wie vor 40 Jahren.

Weil sich der Zustand des Tennisplatzes merklich verschlechtert hat und damit auch die Qualität, führte der Klub eine Analyse des Platzes durch und stütze sich dabei auf die Expertise einer luzernischen Firma, die Tennisanlagen erbaut.

Dabei wurden das Alter, die Schäden durch Wasser und Trocknungszeit nach Niederschlägen sowie Belagsschäden untersucht und dokumentiert. Aus der Analyse geht hervor: Sofortmassnahmen müssen her. Kleinere Sanierungsarbeiten führte der Tennisklub bereits im Oktober durch, was Kosten von 3100 Franken verursachte.

Dieser provisorische Eingriff ermöglicht eine Nutzungsdauer von weiteren drei bis vier Jahren, ehe eine Gesamtsanierung fällig wird. Geplant ist, die beiden Tennisfelder in den nächsten fünf Jahren komplett neu zu erstellen.

Der Gemeinderat behandelte an seiner Sitzung zwei mögliche Varianten: eine Gesamtrevision des bestehenden Belags oder der Einbau eines alternativen und pflegeleichteren Spielbelags. Die Investitionen für den Allwetterbelag «Swiss Clay» betragen 200'000 Franken.

Gemeindepräsident Fabian Gloor nimmt zur geplanten Investition Stellung: «Der Gemeinderat hat lediglich der Entgegennahme des Investitionskredits zugestimmt.» Alles andere wie Einzelheiten zum Projekt, genaue Elemente zur Platzsanierung aber auch Details der Finanzierung sowie eine Beteiligung des Tennisklubs werden angegangen. Die neuen Erkenntnisse werden wieder dem Gemeinderat, aber auch der Gemeindeversammlung vorgelegt. «Ein definitiver Beschluss liegt noch nicht vor».

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Autor

Patrik Lützelschwab

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