Balsthal 
Clientis-Bank im Thal hält Geister-Generalversammlung im Eilzug ab

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Generalversammlung im kleinen Kreis. Roger Hochuli, Peter Büttler, Michel Nyffenegger und Stephan Berger (von links).

Generalversammlung im kleinen Kreis. Roger Hochuli, Peter Büttler, Michel Nyffenegger und Stephan Berger (von links).

zvg

Die Clientis Bank im Thal AG führte ihre ordentliche Generalversammlung am Freitag ohne Aktionäre durch. Sie reagierte somit auf die Massnahmen des Bundes und das anhaltende Veranstaltungsverbot. «Aus diesem Grund war es nicht möglich, die Generalversammlung unter gewohnten Bedingungen zu organisieren und durchzuführen», so der Bankleiter Roger Hochuli.

Damit die statutarischen und bankengesetzlichen Vorschriften eingehalten und den Aktionären die beantragte Dividende ausgeschüttet werden kann, wurde die Generalversammlung deshalb Ende letzter Woche in Abwesenheit der Aktionäre durchgeführt. Die Aktionäre konnten ihre Rechte durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter Stephan Berger aus Balsthal oder mittels schriftlicher Abstimmung ausüben.

Sämtliche Anträge durchgewunken

An der Generalversammlung nahmen physisch teil: Verwaltungsratspräsident Peter Büttler, Bankleiter Roger Hochuli, der unabhängige Stimmrechtsvertreter Stephan Berger und als Protokollführer Verwaltungsrat Michel Nyffenegger. Via Telefonkonferenz wurde der Vertreter der Revisionsstelle zugeschaltet.

Sämtlichen Anträgen zu den ordentlichen Traktanden «Genehmigung der Jahresrechnung», «Entlastung der Verwaltungsorgane» und «Beschlussfassung über die Gewinnverwendung» wurden zugestimmt. Die obligationenrechtliche Revisionsstelle Pricewaterhouse-Coopers AG wurde für weitere drei Jahre wiedergewählt.

Der VR-Präsident Peter Büttler bedauerte, dass die Bank die Generalversammlung nicht im gewohnten geselligen Rahmen durchführen konnte. «Ich bin zuversichtlich, dass die nächste Generalversammlung vom 23. April 2021 in Balsthal wieder mit unseren geschätzten Aktionärinnen und Aktionären sowie einem schönen Rahmenprogramm stattfinden wird», liess sich Peter Büttler in der Medienmitteilung zitieren. (mgt)