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Clientis Bank im Thal erzielt erneut ein positives Geschäftsergebnis und feiert ihr 135-Jahr-Jubiläum

Die Clientis Bank an der Goldgasse.

Die Clientis Bank an der Goldgasse.

Insbesondere bei den Kundengeldern erzielte die Regionalbank ein starkes Wachstum. Die Institution gehört zu den ältesten im Land.

Die Clientis Bank im Thal AG konnte ihre Position in einem herausfordernden Marktumfeld weiter stärken, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt. Bei den Kundengeldern verzeichnete das Institut einen markanten Zufluss von 10.6 Mio. Franken oder fast 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Hypothekargeschäft setzte die Clientis Baunk auch im 2019 auf ein qualitatives Wachstum und blieb der eher defensiven Kreditpolitik treu. «Die Kundenausleihungen stiegen um erfreuliche 2.4 Prozent oder 7.3 Mio. Franken», so die Bank.

Die Auflösungen von nicht mehr benötigten Wertberichtigungen für Ausfallrisiken würden die hohe Qualität des Kreditportfolios wiederspiegeln, so Clientis. Die Bilanzsumme stieg um 14.8 Mio. Franken auf 343.7 Mio. Franken (Ein Plus von 4.5 Prozent gegenüber dem Vorjahr).

Das anhaltende Tiefzinsumfeld drückte auf den wichtigsten Ertragspfeiler der Bank, dem Zinsengeschäft. Der Brutto-Erfolg konnte dank tieferem Zinsaufwand dennoch um 1.3 Prozent gesteigert werden und betrug 4 Mio. Franken. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (plus 1.4 Prozent), der Erfolg aus dem Handelsgeschäft (plus 31.8 Prozent) sowie der ordentliche Ertrag (plus 20.4 Prozent) konnten allesamt gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Mehr Gewinn als budgetiert

Durch bewusste Investitionen in die Mitarbeitenden, Informatik, Infrastruktur aber auch den neuen Markenauftritt haben die Personalkosten um 11.6 Prozent und der Sachaufwand um 4.6 Prozent zugenommen. Der totale Geschäftsaufwand erhöhte sich um 7.8 Prozent oder 0.2 Mio. Franken. Der Geschäftserfolg liegt mit 1.9 Mio. Franken auf Vorjahresniveau und deutlich über dem Budget.
«Das erfreuliche Geschäftsergebnis ermöglicht eine Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken von total 1.22 Mio. Franken», schreibt Clientis weiter. Die Clientis Bank im Thal AG weist einen um 1.1 Prozent höheren Reingewinn von 0.54 Mio. Franken für das Geschäftsjahr 2019 aus.

Eine lange Geschichte hinter sich

Am 4. Januar 1885 gründeten 24 Sparer den Sparverein Balsthal-Klus. 1975 fusionierte man mit der Darlehenskasse und 1976 wurde aus der Genossenschaft eine Aktiengesellschaft mit dem Namen «Bank im Thal». Weitere Fusionen fanden 1993 mit den Sparkassen Laupersdorf und Matzendorf und 1995 mit der Sparkasse Holderbank statt. 1998 schloss man noch mit dem Sparverein «Biene» aus Mümliswil zusammen. 2003 trat man dem Clientis Vertragskonzern bei, ohne die Selbständigkeit aufzugeben. 2007 erfolgte die Umfirmierung zur heutigen Clientis Bank im Thal AG statt.

135 Jahre später, darf die Clientis Bank im Thal AG ein Jubiläumsjahr begehen. «Wir sind stolz auf dieses Jubiläum und unsere Geschichte im Thal», lässt sich Bankleiter Roger Hochuli zitieren. «Unsere Bank hat in diesen Jahren viele Krisen und Herausforderungen erfolgreich gemeistert und ist heute noch eine von drei Regionalbanken im Kanton Solothurn.» Mit viel Leidenschaft und Zuversicht werde die Bank die herausfordernde Zukunft anpacken. «Dank den treuen Kunden und Aktionären sowie motivierten Mitarbeitenden sind wir überzeugt, dass uns das erfolgreich gelingen wird» so Roger Hochuli weiter. (mgt)

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