Laupersdorf

26 Tonnen als Gewichtslimite auf der Oberbergstrasse

Die Oberbergstrasse im Abschnitt zwischen Höngen und dem Oberberg befindet sich einem schlechten Zustand.

Die Oberbergstrasse im Abschnitt zwischen Höngen und dem Oberberg befindet sich einem schlechten Zustand.

Der Gemeinderat Laupersdorf hat entschieden die Oberbergstrasse zwischen Höngen und dem Oberberg auf eine Höchstgewicht von 26 Tonnen zu beschränken. Dazu ist auch eine Felsreinigung notwendig.

Die Oberbergstrasse ist im Abschnitt zwischen Höngen und dem Oberberg in einem schlechten Zustand. Insbesondere der Strassenabschnitt im Wald weist Schäden auf und droht teilweise abzurutschen. 2012 ereignete sich ein grösserer Hangrutsch, der die Strasse stark beschädigte. Verschiedene Strassenabschnitte liegen über einem geologisch schwierigen Untergrund. Deshalb hat die Einwohnergemeinde Laupersdorf 2016 ein Sanierungskonzept für die Strasse in Auftrag gegeben. Die im Konzept als erste Priorität definierten Massnahmen werden zurzeit umgesetzt. Weitere bauliche Massnahmen folgen voraussichtlich im Jahr 2021.

Die Dramatisch-literarische Gesellschaft Balsthal (DLG) liess aus Anlass der 1050- Jahr-Feiern der Gemeinden Oensingen, Balsthal, Laupersdorf und Matzendorf und dem 75-Jahr-Jubiläum der DLG ein Theaterstück zum Thema «Geschichte der Firma von Roll» unter dem Titel «Die Schmelzi» schreiben. In den 1970er–Jahren wurden in der von Roll Klus bis zu 3000 Personen beschäftigt und 100'000 Tonnen Stahl wurden in der ehemals grössten Giesshalle der Schweiz verarbeitet. Das Theaterstück wird auf dem ehemaligen von Roll-Gelände in der Klus als Freilichtspiel aufgeführt. Autor und Regisseur des Stückes ist der Theaterschaffende Christoph Schwager. Der Gemeinderat Laupersdorf beschloss nun, dass den Seniorinnen und Senioren von Laupersdorf dieses Jahr anstelle der Seniorenfahrt eine Aufführung dieses Freilichttheaters offeriert werden soll, verbunden mit einem Essen. Es haben doch einige von ihnen früher im Werk Klus der von Roll gearbeitet. (rsl)

Seit dem Spätherbst 2017 wurden über 1000 Kubikmeter loser Fels und Erdmaterial abgetragen und die Strasse wurde verstärkt. Für den Koffer der Strasse konnte dieses Felsgestein allerdings nicht verwendet werden. Immer noch lösen sich bergseitig Steine aus der Felswand. «Aus diesem Grund drängt sich nun eine Felsreinigung auf. Teils ist gar eine Felssprengung notwendig. Mit einer Felsreinigung kann die Sicherheit der Bergstrasse für Landwirtschaft, Forst, Wanderer und Biker massiv erhöht werden», erwähnte Werkkommissionspräsident Adrian Schaad. Die Arbeiten werden durch die Firma Gasser aus Lungern ausgeführt und kosten rund 12'000 Franken. Das Amt für Landwirtschaft subventioniert diese Felsreinigung zu 80 Prozent. Der Gemeinderat genehmigte den Nachtragskredit von 12'000 Franken einstimmig.

Belastung der Strasse reduzieren

Aus dem geologischen Gutachten geht hervor, dass die Belastung der Strasse reduziert werden sollte. Die Oberbergstrasse soll langfristig erhalten und die Zufahrt von Höngen auf den Oberberg gewährleistet bleiben. Es fanden deswegen mehrere Sitzungen mit der Bürgergemeinde Balsthal und der Forst statt. Die Bürgergemeinde Balsthal beabsichtigt, die Zufahrtsstrasse auf den Oberberg auf der Balsthaler Seite für ein Höchstgewicht von 40 Tonnen auszubauen.

Der Gemeinderat Laupersdorf beschloss hingegen auf Antrag der Werkkommission, auf der Oberbergstrasse im Abschnitt Höngen bis Oberberg auf dem Gemeindegebiet von Laupersdorf das Höchstgewicht auf 26 Tonnen zu beschränken. Ebenso beschloss der Rat mehrheitlich, die bestehende Gewichtsbeschränkung von 16 Tonnen auf der Strasse Laupersdorf–Höngen aufzuheben und neu eine Gewichtsbeschränkung von 26 Tonnen mit der Zusatztafel «Anwohner und Warenanlieferung sowie Land- und Forstwirtschaft gestattet» zu signalisieren. Die Werkkommission ist der Ansicht, dass auf der Höngerstrasse die gleichen Regeln gelten sollen wie auf der gesamten Brunnersbergstrasse.

In diesem Jahr feiert Laupersdorf das 1050 Jahre–Jubiläum. Im Herbst erscheint eine vierfarbige Chronik «1050 Jahre Laupersdorf», im A4–Hochformat und mit über 200 Seiten Inhalt. Als Projektleiter amtet Kurt Bader. Der Gemeinderat vergab die Erstellung des Layouts für 9990 Franken an die bild-schoen GmbH von Katrin Brunner aus Laupersdorf. Der Druckauftrag in der Höhe von 14'250 Franken für 1500 Exemplare wurde an die Grico-Druck AG in Welschenrohr vergeben.

Am 11. Dezember 2017 beschloss die Gemeindeversammlung drei Kredite von insgesamt 259 000 Franken für die Erweiterung und den Ersatz der Wasserleitungen an der Thalstrasse/Obere Brühlmatt, am Eglisrain und am Alten Kirchweg. Auf Antrag der Werkkommission vergab der Gemeinderat die Ingenieurarbeiten für 24'081 Franken an das Büro Frey+Gnehm Ingenieure AG aus Olten.

Schulraumkonzept in Arbeit

Der Gemeinderat vergab die Errichtung eines Schulraum-Konzepts für die Zukunft für 7485 Franken an wwb Architekten AG Solothurn/Balsthal. Tätig ist in diesem Büro auch der Balsthaler Architekt Martin Frei. Das Büro hat den Auftrag, in zwei bis drei Varianten ein Schulraum-Konzept für die Schulbauten Sunnmatt, Linden und Kindergarten St. Martin zu erarbeiten.

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