Solothurn Stadt

Zum runden Geburtstag fiel die Veranstaltung erstmals aus

Die Konzerte der Veranstaltungsreihe "Fermata Musica" finden jeweils in der Kirche des Klosters Namen Jesu statt.

Die Konzerte der Veranstaltungsreihe "Fermata Musica" finden jeweils in der Kirche des Klosters Namen Jesu statt.

«Fermata Musica» gibt es nun seit 20 Jahren. Nach der Coronapause wird die Konzertreihe am Mittwoch, 5. August, wieder durchgeführt. Als Versuchsballon, wie der Organisator sagt.

Die Veranstaltungsreihe hat etwas Wiederkehrendes, Beruhigendes. Jeden ersten Mittwoch im Monat, immer um 17.30 Uhr und dies seit nun zwanzig Jahren. Immer dann findet in der Klosterkirche Namen Jesu ein Konzert statt. Eines mit einem besinnlichen Charakter, wie Organisator und Mitgründer Veranstaltungsreihe «Fermata Musica» ausführt. Patrick Oetterli: «Die Konzertreihe ist seit 20 Jahren wie ein Ruhepunkt zwischen Arbeitsalltag und Feierabend.» Meistens ist es klassische Musik, welche die Besucherinnen und Besucher der wiederkehrenden Veranstaltung zu hören bekommen. Ausgenommen von einigen Ausreissern: So waren es in den letzten beiden Jahrzehnten auch schon mal jazzige Klänge, die in der Kirche zu hören waren oder auch Klezmer Musik. Früher bestand die Veranstaltung nebst der Musik noch aus einem Teil, wo gesprochen wurde, doch als die Ära der Solothurner Kapuziner definitiv endete, fiel der Wort-Teil der Veranstaltung weg, wie Patrick Oetterli ausführt.

Auf einmal fehlte der fixe Eintrag im Terminkalender

Die Coronakrise führte nun dazu, dass die Veranstaltungsreihe ausgerechnet im Jahr ihres 20. Geburtstags erstmals nicht stattfand. Im April, Mai, Juni und Juli fiel das traditionelle Konzert aus. Im kommenden Monat soll die Tradition nun wieder aufgenommen werden. Die Veranstaltung habe ihm in den vergangenen Monaten gefehlt, berichtet Oetterli. «Aber das ist sicher nicht nur mir so gegangen. Für viele steht die Veranstaltung fix im Terminkalender.» «Fermata Musica» wird jeweils von 80 bis 150 Personen besucht.

Die Wiederaufnahme der Konzertreihe am Mittwoch, 5. August, bezeichnet Oetterli als Versuchsballon. Je nachdem wie das Konzert läuft, das mit einem Schutzkonzept durchgeführt wird, wird die Veranstaltungsreihe wieder wie gewohnt aufgenommen oder geht wieder zurück in die Coronapause. «Es ist schwierig abzuschätzen, wie viel Zuspruch das Konzert erhalten wird», sagt Oetterli.

Für das Konzert vom Mittwoch, 5. August, in der Klosterkirche Namen Jesu sind drei Musiker angekündigt. Blockflötist und Jazz-Saxofonist Andreas Böhlen, der freischaffende Barockcellist Daniel Rosin sowie Francesco Corti, der in Perugia Orgel studiert hat und danach in Genf und Amsterdam Cembalo.

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Autor

Fabio Vonarburg

Fabio Vonarburg

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