Kulturplattform
Wer auf diesem Portal etwas sucht, soll künftig «zmitz» drin sein

Mit «Zmitz» ist eine neue Kulturplattform für die Region Solothurn entstanden. Das Portal soll eine Übersicht über die Events geben, die im Einzugsgebiet in nächster Zeit stattfinden.

Philipp Eng (Text und fotos)
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Lucilia Mendes von Däniken und Fabian Gressly präsentieren «Zmitz».

Lucilia Mendes von Däniken und Fabian Gressly präsentieren «Zmitz».

Der grosse Moment ist gekommen. Fabian Gressly öffnet die neue Website. Nervosität und Vorfreude, das Ergebnis langjähriger Arbeit endlich präsentieren zu können, sind gleichermassen in seinen Augen zu lesen. Seit dem Mittwoch ist der Online-Auftritt von «Zmitz» auf dem Netz zu finden.

Mit einem Blick soll man eben «zmitz»-drin sein im kulturellen Leben Solothurns. Das neue Portal gewährt eine Übersicht über alle Events, die im Einzugsgebiet in der nächsten Zeit stattfinden. Auf der Website wird über Anlässe von Messen bis Solothurn und von Grenchen bis Balsthal berichtet. Der gesamte obere Kantonsteil ist somit abgedeckt.

Nicht nur eine Agenda

Vor mehr als fünf Jahren hat das Team um Fabian Gressly im Gespräch mit anderen kulturell interessierten und engagierten Menschen das Interesse an einer Übersicht über die wichtigsten Kulturanlässe entdeckt.

Das elfköpfige Team hat diesen Februar damit begonnen, einen entsprechenden Internetauftritt zu gestalten. Dieser soll übersichtlich und informativ aufzeigen, welche kulturellen Anlässe in der nächsten Zeit stattfinden. Zudem soll es Kulturschaffenden die Möglichkeit bieten, über ihre Arbeit zu erzählen.

Ehrenamtliche Arbeit

Hinter der ganzen Idee steht ein Verein, der vergangene Woche gegründet wurde. Unter anderem ist die Kulturinstitution Solopool ein Mitglied dieses Vereins. Die ganze Organisation ist selbsttragend und die Mitarbeiter verrichten ihre Arbeit ehrenamtlich. «Ich bin überzeugt, dass wir auch bei einer Ausweitung des Unternehmens unentgeltlich arbeiten und diesen Mehraufwand neben dem Job erbringen können», so der Kommunikationsfachmann Fabian Gressly.

Die Werbefläche ist das Einzige, was dem Verein Geld in die Kasse bringt. Dieses soll später in die Modernisierungen und die Anpassung des Webdesigns reinvestiert werden. Dennoch muss natürlich immer zuerst mal Geld vorhanden sein, um ein solches Projekt in Angriff zu nehmen. Dafür setzten sich vor allem die Städte Solothurn und Grenchen ein, die mit finanzieller Unterstützung dem Projekt zur Verwirklichung verhalfen.

Elf Blogger wirken mit

Doch was ist denn genau so speziell an diesem Internetauftritt? Es findet sich ein Veranstaltungskalender auf der Seite, der alle momentan stattfindenden Kulturanlässe aufzeigt. Es bietet sich auch die Möglichkeit, als private Person oder als Verein einen eigenen Kulturanlass anzupreisen. «Wir wollen aber mehr sein als nur ein Kalender. Dazu haben wir den Blog entwickelt», so Lucilia Mendes von Däniken, ehemals Verantwortliche für den Veranstaltungskalender der «Solothurner Zeitung».

Auf dem internen Blog soll den Kulturinteressierten und Kulturschaffenden eine Möglichkeit geboten werden, über Events zu diskutieren. Es sollen positive sowie negative Feedbacks zu gewissen Anlässen abgegeben werden und die Gelegenheit bestehen, seine Leidenschaft mit anderen zu teilen. Die Seite wird rundum von elf Bloggern bewirtschaftet und betreut. Sie alle stammen aus verschiedenen Regionen und haben unterschiedliche kulturelle Interessen, für die sie sich tatkräftig einsetzen.