Solothurner Fasnacht

UNO kürt die Siegerin des Plaketten- und Plakat-Wettbewerbs

Der Vorstand der Vereinigten Fasnachtsgesellschaft Solothurn (UNO) hat das Werk «Bonöör à Solöör» von Marianne Bolle Flury aus Selzach zum Sieger des Plaketten- und Plakat-Wettbewerbs gekürt. Die Juroren konnten dabei aus rekordverdächtigen 29 Werken auswählen.

Eine gute Zeit in Solothurn  – das verspricht die kommende Fasnacht zu werden, und so lautet der Titel des neuen Plakats. Nicht weniger als 21 Künstler haben, zum Teil im Team, 29 verschiedene Entwürfe eingereicht. Sie folgten dabei dem neuen Motto «à la bonöör». Eine so rege Teilnahme hat es schon seit vielen Jahren nicht mehr gegeben, und das zeigt, dass das Solothurner Kulturgut Fasnacht lebt. Es wurde viel Kreativität und Herzblut in die schönen Plakate und Plakettenmuster investiert.

Die Qual der Wahl hatten schliesslich die 13 stimmberechtigten Juroren. Diese setzten sich zusammen aus dem UNO-Vorstand und den Oberen der Stammzünfte sowie den Ehren-Ober-Obern. Der aktive Ober-Ober André Suntinger selber enthielt sich wie üblich der Stimme. Das Abstimmungsprozedere sah drei Wahlgänge vor. Der erste Wahlgang wurde im Lokal der Hudibras Chutzen durchgeführt und nicht wie üblich bei der Weschtstadtzunft. Wegen der aktuellen Pandemie wurden die Juroren in kleine Gruppen eingeteilt und erhielten ein Zeitfenster für die Besichtigung – unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Die UNO klärte dieses Vorgehen vorher noch beim Kanton ab. «Eine persönliche Sichtung war wichtig, damit man die Werke in echt sehen konnte. Nur so kann man sich ein Bild machen», sagte Ober-Ober André Suntinger. Die weiteren Wahlgänge wurden elektronisch zu Hause vorgenommen.

In die zweite, virtuelle Runde schafften es 15 Entwürfe, wobei das Sieger-Plakat bereits deutlich führte. Im letzten virtuellen Gang konnten die Juroren zu Hause aus noch vier Eingaben auswählen. Es war denn auch wenig überraschend, dass am Ende Marianne Bolle Flury aus Selzach zur Siegerin des Plaketten- und Plakat-Wettbewerbs gekürt werden konnte. Auf den zweiten Platz schaffte es Toni Armbrust aus Bellach mit «Schneekugel» und auf den dritten Tim Felchlin aus Nennigkofen mit «Flämmli de Paris».

Ob und wann die 29 Werke der Öffentlichkeit präsentiert werden können, so wie das üblich ist, kann aufgrund der Pandemie noch nicht gesagt werden. Die UNO wird aber alle Eingaben mit Namen der Künstler in den kommenden Tagen auf der Website www.fasnacht-solothurn.ch publizieren.

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