Stadttheater
Theater Biel Solothurn verzeichnet ein Erfolgsjahr

Das Theater Biel Solothurn blickt auf eine erfolgreiche Spielzeit 2010/2011 zurück. Insgesamt besuchten knapp 60 000 Besucher und Besucherinnen die Vorstellungen des Theater Biel Solothurn.

Fränzi Rütti-Saner
Merken
Drucken
Teilen
Das Solothurner Stadttheater

Das Solothurner Stadttheater

Oliver Menge

Die Auslastung des Theaters Biel-Solothurn liegt mit 71 Prozent deutlich über dem Vorjahr (66 Prozent.» Das meldete die Direktion des Theaters Biel Solothurn gestern. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage schreibe das Theater auch in der letzten Spielzeit erneut schwarze Zahlen, freuen sich die Verantwortlichen.

Ibsens «Volksfeind» als Kassenschlager

Im Schauspiel stieg die Auslastung bei den Eigenproduktionen auf 68 Prozent (Vorjahr: 63 Prozent); im Musiktheater auf 76 Prozent (Vorjahr: 71 Prozent). Das erfolgreichste Stück der letzten Spielzeit ist Ibsens «Ein Volksfeind», welches unter der Regie von Schauspielleiterin Katharina Rupp inszeniert wurde. 3506 Zuschauer, was eine Auslastung von 87 Prozent entspricht, wollten dieses Stück sehen. Die erfolgreichste Oper war Mozarts «Così fan tutte» mit 4065 Besuchern und einer Auslastung von 79 Prozent.

Knapp 60 000 Besucher

Das Stadttheater Solothurn liegt mit 146 Vorstellungen und 23 724 Eintritten leicht vor dem Stadttheater Biel mit 123 Vorstellungen und 22 625 Eintritten. Zählt man die 37 Abstecher-Aufführungen an anderen Bühnen sowie die 32 Gastspiele in Biel und Solothurn hinzu, ergibt sich eine Gesamtzahl von 59 295 Eintritten (Vorjahr: 64 804).

«Die Abnahme der Gesamtzuschauerzahl ist auf die Abnahme der Abstecher und der Gastspiele zurückzuführen sowie darauf, dass aus Spargründen auf eine Schauspiel-Produktion verzichtet werden musste», schreibt die Theater-Direktion.

Gestiegene Aboeinnahmen

Erfreulich sei aber, dass die Abonnentenzahl in der letzten Spielzeit erneut leicht gesteigert werden konnte. Somit stiegen die Abo-Einnahmen gegenüber dem Vorjahr um 29 000 Franken, während die Einnahmen bei den Einzeleintritten praktisch gleich blieben. «Dadurch resultiert ein kleiner Jahresgewinn von 20 435 Franken. Der Eigenfinanzierungsgrad konnte von 24,5 Prozent auf 25,1 Prozent gesteigert werden», und die Direktion betont: «Erreicht werden konnte das positive Rechnungsergebnis nur dank einem erneut rigorosen Sparkurs.»