Nachhaltigkeit

Solothurner Plattform hat Fotowettbewerb gegen «Foodwaste» gestartet

So könnte ein Bild für den Fotowettbewerb aussehen.

So könnte ein Bild für den Fotowettbewerb aussehen.

Die Plattform «Region Solothurn im Wandel» setzt sich für mehr Nachhaltigkeit im Raum Solothurn ein. Zum Aufgreifen des Themas «Foodwaste» haben sie Anfang letzter Woche einen Fotowettbewerb auf Facebook gestartet.

Unterstützt werden sie von der Agenda 21 Kanton Solothurn, die sich ebenfalls für eine nachhaltige Zukunft einsetzt.

Wer mitmachen will, kann auf der Facebook-Seite von «Region Solothurn im Wandel» ein Foto zum Thema Essensrettung und -verwertung posten. Dort finden sie auch Beispiele dazu, wie ihre Fotos aussehen könnten. Bei der Wahl des Motivs sind der Kreativität der Teilnehmer jedoch keine Grenzen gesetzt: «Es reichen schon ganz simple Dinge», sagt Lucía Tellez, die an dem Projekt mitarbeitet. «Zum Beispiel, wenn man seine Freunde zu einem Abendessen einlädt, weil man noch Essensreste zu verwerten hat.» Andere Beispiele wären selbst gemachtes Pesto mit Basilikum aus dem Garten oder Gemüse, das vielleicht nicht die perfekte Form und Farbe hat, aber trotzdem noch gut essbar ist. «Unser Ziel ist es, dass sich Leute sich durch den Wettbewerb gegenseitig anregen, nachhaltiger einzukaufen und zu kochen», erklärt Tellez.

Ursprünglich hatte man die Idee, durch einen Einmachkurs auf das Thema aufmerksam zu machen. Das war jedoch aufgrund von Corona nicht möglich. Aber der Wettbewerb sei eine gute Alternative, weil er auch praktisch und interaktiv sei, «nur halt online», so Tellez. Doch auch ausserhalb des Internets ist der Wettbewerb präsent: Im Öufi Summer auf dem Dornacherplatz werden mit der Essensausgabe Wettbewerbsflyer verteilt und Plakate aufgestellt, die näher über das Thema informieren.

Der Gewinner des Wettbewerbs erhält Gutscheine der Drogerie Tschumi und des Bioladens Gänterli, welche beide unverpackte Lebensmittel anbieten. Teilnahmeschluss ist der 30. September. Bis dahin kann man noch Fotos schiessen und hochladen. «Wir haben erst ein paar Fotos erhalten, aber wir sind sicher, dass noch mehr kommen werden», meint Tellez. Die Veranstalter hoffen darauf, dass durch das Internet und den Öufi Summer möglichst viele Leute auf den Wettbewerb und vor allem auf das Thema Foodwaste aufmerksam werden.

Meistgesehen

Artboard 1