Dringlicher Sanierungsbedarf bestehe bei den Deckenbildern, Wappenkartuschen und am Hochaltar, teilt die römisch-katholische Kirchgemeinde Solothurn mit. Reinigung und Reparaturen an Oberflächen, Stuck und Verputz seien notwendig.

Unbestritten seien auch Verbesserungen beim Sitzkomfort in den Kirchenbänken und bei feuerpolizeilichen Massnahmen im Treppenhaus.

Der Bauberater der Kirchgemeinde, Architekt Pius Flury, zeigte dem Stiftungsrat bei einem Lokaltermin an konkreten Beispielen die vorgesehenen Restaurierungsmassnahmen im Detail auf und erläuterte den Kostenvoranschlag im Umfang von 3,45 Millionen Franken. Karl Heeb, der Präsident der römisch-katholischen Kirchgemeinde Solothurn und gleichzeitig Präsident der Stiftung Jesuitenkirche, erläuterte die Gründe und Notwendigkeit zur Durchführung einer ganzheitlichen Innenrestaurierung der Kirche.

Der Kirchgemeinderat stimmte in seiner gleichzeitigen Funktion als Stiftungsrat dem Vorhaben zu, heisst es in der Mitteilung. Der Verpflichtungskredit soll bei der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung im März 2014 traktandiert werden.

Terrasse und Geläut

In der anschliessenden Ratssitzung vermittelte Kirchgemeindeverwalter Roland Rey dem Kirchgemeinderat das Budget für das kommende Jahr. Grössere Investitionen sind geplant zur Sanierung der Terrasse und des Geläutes der St. Ursen-Kathedrale, sowie eine Dachsanierung mit Unterdach und Isolation und weiteren Renovationsarbeiten im Pfarrhaus St. Ursen.

Die Investitionsausgaben sind mit rund 1,3 Millionen Franken veranschlagt. Für die laufende Rechnung ist ein Ertragsüberschuss von 152‘580 Franken budgetiert. Das Budget 2014 muss noch an der Kirchgemeindeversammlung vom 9. Dezember 2013 abgesegnet werden. (ldu/mgt)