«Slide my City»

Riesige Wasserrutschbahn kommt im August nach Solothurn

«Slide my City» bringt den längsten Rutschspass zum fünften Mal in die Schweiz. Diesen Sommer kommt die Wasserrutschbahn auch nach Solothurn. Allerdings haben nicht die maximalen 200 Meter Platz.

Seit vier Jahren tourt «Slide my City» mit einer bis zu 200 Meter langen aufblasbaren Wasserrutschbahn durch die Schweiz. Bei der fünften Ausgabe kommt erstmals Solothurn zum Handkuss. «Wir wechseln jedes Jahr den Standort, um möglichst vielen Menschen und Städten die Möglichkeit zum Wasserrutschen zu geben», so Projektleiter Silvan Müller. Bern geht dieses Mal dafür leer aus. Neben der Ambassadorenstadt sind Glarus, Lausanne, Wallisellen, St.Gallen und Basel dabei.

Die Rutsche mit zwei Bahnen nebeneinander soll in Solothurn am 17. und 18. August in der Kronengasse aufgebaut werden. 10 Prozent beträgt die Steigung des Stutzes – und ist damit im möglichen Rahmen von 6 bis 13 Prozent. Steiler wäre gefährlich, bei weniger als 6 Prozent rutscht es nicht. Dass der Kronenstutz beim Klosterplatz auslaufe, bezeichnen die Organisatoren als ideal. «Am Anfang gibts Schuss und unten kann man einen langen Wasserpool bauen, der die Leute bremst», sagt Silvan Müller.

Die Strecke in Solothurn erfüllt auch die anderen Faktoren: Die Kronengasse ist gerade, genug breit für die beiden Rutschbahnen und zentral. Dazu ist die Verkehrsanbindung gut. Die Bedingungen für den Event sind erfüllt, der Anlass ist bewilligt.

Zu kurz für die ganze Rutsche

200 Meter Rutschbahn haben hier aber nicht Platz. In Solothurn erwarten die Wasserratten um die 120 Meter Rutschspass. Wer mitrutschen möchte, kann sich ein Ticket für einen bestimmte Zeitspanne kaufen. Die Slots sind dabei stark kontingentiert. Pro Stunde dürfen maximal zwischen 150 und 170 Leute auf die Bahnen. An einem Wochenende kommen so um die 2500 Leute zusammen. Sie dürfen auf ihren eigenen Ringen, Luftmatratzen oder dem Hintern hinunterdüsen oder sich einen Ring von «Slide my City» mieten. Harte Gegenstände werden als Transportmittel nicht zugelassen. «Mit einem Surfbrett zu sliden ist nicht möglich», so Silvan Müller. Sicherheit wird grossgeschrieben. So werden Familien und Action bevorzugende Rutschter bewusst getrennt. «Eine Familie mit Kindern soll nicht mit 25-jährigen Jungs starten müssen», erklärt Müller.

Wasserverbrauch reduziert

Alle zehn Meter platzierte Sprühdüsen benetzen die Bahn und sorgen dafür, dass die Rutscher mit Schwung den Hang hinunter kommen. In den letzten Jahren hatte der Wasserverbrauch zu Kritik geführt. Nach dem letzten Sommer wurde weiter an der Optimierung des Wasserverbrauchs gearbeitet. «Dieses Jahr speisen wir einen Teil des Wassers wieder ein und reduzieren den Wasserverbrauch um rund einen Viertel», erklärt Müller.

Die Tickets für diesen Sommer-Event sind schon zu haben: Earlybird-Tickets kosten zwischen 4 für Kinder und 15 Franken für Action-Rutscher und gelten jeweils für eine Stunde. 

Mehr Informationen: Slide my City

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