St. Urs Solothurn

Pfadfinder jagen den goldenen Ring des ewigen Glücks

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder St. Urs Solothurn verbrachten ihr Sommerlager 2019 auf dem Simplon.

Die Zauberschüler der Gruppen Orden des Orients (Pfadi Trotz Allem), Orden der Seher (Piostufe) und der Runenmagier (Pfadistufe) versammelten sich auf dem Simplon zum magischen Turnier: Zu gewinnen gab es nichts Geringeres als den goldenen Ring des ewigen Glücks.

Im Kampf um den goldenen Ring des ewigen Glücks bestritten die Zauberschüler täglich Herausforderungen, die zu gewinnen galten. Dabei waren verschiedenste Fähigkeiten gefordert. Beim Errichten des höchsten Steinturmes waren Geschicklichkeit und Muskelkraft gefragt. In der nächsten Runde wurden Teamgeist und Gleichgewicht belohnt, und die höchste Menschenpyramide wurde gekürt.

Auch Kreativität und Showtalent durften beim Ausdenken und Aufführen eines eigenen Zauberspruches nicht fehlen. Wer beim Bestreiten dieser Herausforderungen durstig wurde, konnte sich bei der Wasser-Trink-Stafette austoben und den Sieg dieser Runde nach Hause holen.

Wortwitz und Schauspieltalent wurden belohnt

Wer nun aber dachte, das sei schon alles gewesen, der hatte sich heftig getäuscht: Die letzte Entscheidung fiel am Abend der Siegerehrung und belohnte Wortwitz, schauspielerisches Talent und Einfallsreichtum gleichermassen. Die Gewinnenden des besten Wochenrückblicks gewannen den Punkt der letzten Runde. Alle Zaubergruppen schlugen sich wacker bis zum Schluss. Als endgültige Siegermannschaft ging schlussendlich der Orden der Seher hervor.

Doch wie man bekanntlich weiss, lässt sich das ewige Glück nicht einfach gewinnen, sondern muss zuerst gefunden werden. So erhielt der Seherordern anstatt des Ringes eine Schatzkarte, die den steinigen Weg zum Versteck des goldenen Ringes des ewigen Glückes wies. Dieser Weg führte durch die Berge des Schreckens, über die Brücke der Stürze und das Meer des Todes, hin zum Moor des Grauens und schliesslich zur Höhle der Bewacher des goldenen Ringes. Die magische Fähigkeit der Seher alle Geschehnisse der Zukunft vorauszusehen, warnte sie davor, diesen Weg der Suche nach dem Ring des ewigen Glücks allein zu bestreiten.

Die Kräfte des Orientordens waren leider aufgebraucht und konnten im solothurnischen Flachland besser aufgetankt werden, um die Mission der Seher zu unterstützen. So bat der Orden der Seher die Runenmagier, ihnen vor Ort zu helfen. Es begaben sich nun sowohl die Seher als auch die Runenmagier auf die Suche nach dem goldenen Ring. Ob sie tatsächlich den goldenen Ring des ewigen Glückes in den Schweizer Alpen finden werden, steht jedoch in den Sternen… (mgt)

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