Ab sofort dürfen Velofahrerinnen und Velofahrer, was sie schon lange taten: den bisher nur dem Fussverkehr vorbehaltenen Steg unter der Rötibrücke befahren. «Es war ein Wunsch der Bevölkerung», bestätigen für die Stadtpolizei Marcel Christ und Peter Portmann, Leiter Projektmanagement Kreis 1 des Amtes für Verkehr und Tiefbau ebenso wie Thomas Pfister, Chef Tiefbau der Stadt.

Sie nahmen gemeinsam in einem kleinen Akt die Umsignalisation am Nordende des Stegs vor, indem das allgemeine Fahrverbot dort durch das Fussgänger-Signal «Velos gestattet» ersetzt wurde. Zusätzlich wird die Ausfahrt vom Steg durch eine Signalisation «kein Vortritt», ergänzt durch eine Bodenmarkierung, gesichert. Am südlichen Brückenkopf, wo mit keinem Autoverkehr zu rechnen ist, wurde auf diese Massnahme verzichtet.

Schon ursprünglich geplant

Vor kurzem waren mehrere Fahrverbote in der Altstadt, insbesondere im «Ypsilon» aufgehoben worden, um dem allgemeinen Trend zur Verbesserung der Veloachsen zu entsprechen. «Die Umsignalisierung wurde in Absprache mit der Arbeitsgruppe Velo- und Fussverkehr getroffen», so Marcel Christ, der wie die anderen Verantwortlichen auf gegenseitige Rücksichtnahme der Steg-Traversierenden hofft.

Der 2007 eröffnete Steg war ursprünglich schon für eine Velo-Freigabe geplant gewesen, doch wurden Bedenken wegen der Geländerhöhe laut. «Das Geländer entspricht aber der Norm», wurde nun von Seiten der Verantwortlichen versichert.