Das Baugesuch der Stadt für ihr Gebäude an der St. Josefsgasse 7A macht stutzig: Eine Kinderkrippe soll es künftig aufnehmen. Nun, nur provisorisch, denn Solothurn plant keine eigene Betreuuungsstätte zu eröffnen, sondern die bestehende Kita Tubeschlag an der Bielstrasse soll hier während des Umbaus ihres Stammdomizils untergebracht werden.

Dazu André Naef, Projektleiter der Gemeinnützigen Organisation Netz 4F in Olten, welche Trägerin der Liegenschaft an der Bielstrasse ist: «Wir planen einen Totalumbau des jetzigen Gebäudes, da es in einem sehr schlechten Zustand ist. Und den Kindern ist ein Verbleib dort während der Arbeiten nicht zuzumuten.» Deshalb sollen die zwei «Tubeschlag»-Gruppen mit je 12 Kindern von Mitte März im nächsten Jahr bis September 2020 ins Schützenmattquartier umziehen. «Geplant ist an sich der Wiederbezug unserer Kita an der Bielstrasse auf den Schulbeginn 2020 hin», hofft Naef.

Das Nachher ist noch offen

Ein eigentlicher Umbau in den ehemaligen Büroräumlichkeiten der Spitex im Parterre der St. Josefdgasse 7A findet nicht statt. Eine kleine Küche wird eingebaut und ein bestehendes WC wieder in Betrieb genommen. Zudem wird an der Ostseite des Hauses ein Zaun montiert, um den Krippenbereich von der restlichen Siedlung abzutrennen.

Was nach dem Wiederauszug der Kita Tubeschlag mit dem Parterre geschieht, kann Andrea Lenggenhager, Leiterin Stadtbauamt, derzeit nicht sagen.