Solothurn

Frauen setzen sich mit Regenschirm-Choreografie für Sexarbeitende ein

Am Donnerstagabend wurde auf dem Solothurner Amthausplatz und in der Altstadt eine Choreografie mit Regenschirmen gezeigt. Organisiert wurde sie durch Lysistrada, der Fachstelle für Sexarbeit im Kanton Solothurn.

Rote Regenschirme, Musik, Lametta – man muss zwei Mal hinschauen, um die Aktion vom Donnerstag Abend auf dem Solothurner Amthausplatz und in der Altstadt zu verstehen. Was anmutet wie ein farbenfrohes Ausgelassensein, ist eigentlich eine Aktion, die sich für jene einsetzt, die es selbst nicht können: Sexarbeitende.

Die Aktion wurde von Lysistrada organisiert, der Fachstelle für Sexarbeit im Kanton Solothurn. Rund 25 Personen nahmen teil. Als Auftakt zum Frauenstreik rief Lysistrada am Donnerstag dazu auf, am 14. Juni auch für Sexarbeiterinnen zu streiken. Denn auch Sexarbeit sei Frauenarbeit, allerdings eine derart stigmatisierte, dass die Sexarbeiterinnen kaum zu ihrer Arbeit stehen könnten. 

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