Lindenhaus

Ein Fest gestaltet von Jugendlichen

Auch ein Graffito wurde angefertigt.

Auch ein Graffito wurde angefertigt.

Am Open House im Lindenhaus vom Samstag galt es von 11 bis 19 Uhr zu entdecken, zu erleben und zu verweilen.

Eine Bull-Riding-Anlage, eine Hüpfburg und ein Boxkasten stehen auf dem Gelände des Lindenhauses. Hinter dem Haus üben sich Interessierte in einem Workshop mit einem professionellen Sprayer in der Kunst der Graffiti, um am Ende eine schön keck verzierte Wand mit der Aufschrift «Open House» zu präsentieren. Etwas weiter hat die Feuerwehr einen Parcours aufgestellt. Wie löscht man ein kleines Feuer mit einer Pfanne oder mit einem Handtuch? Das galt es unter anderem herauszufinden. Einige Jugendliche haben zudem einen Tanz einstudiert.

Ein familiärer Anlass

Nach einem Jahr Pause meldet sich das Open House im Lindenhaus nun zurück und präsentierte sich mit einem neuen Konzept. Auf grosse Attraktionen mit ausgefallenen Shows samt Bühne, wie das Fest die letzten Male durchgeführt wurde, wurde verzichtet. Unter der Leitung von Tamara Moser und der Jugendarbeiterin Julia Flückiger wurde eng mit den Jugendlichen zusammengearbeitet; die Nutzer des Lindenhauses, die Jugendlichen, sollten mehr in die Gestaltung des Festes einbezogen werden. Das Resultat war ein gemütlicher, familiär und liebevoll eingerichteter Anlass. Da es ein Fest für Kinder und Jugendliche war, wurde auf Alkoholausschank verzichtet, womit gleichzeitig gezeigt wurde, dass ein gelungenes Fest nicht auf Alkohol angewiesen sein muss.

Grundsätzlich hätten sich die Veranstalter etwas mehr Besucher erhofft, wobei natürlich dieses Wochenende sehr viel los war. Gesamthaft waren heuer 29 Helferinnen und Helfer im Einsatz, darunter der Vorstand des Lindenhauses und 20 Jugendliche, die alle ein Ämtli übernahmen und engagiert mitwirkten. «Ohne ihre Mithilfe hätte das Fest nicht durchgeführt werden können», bedankte sich Matthias Meier-Moreno, Präsident des Lindenhauses, für den starken Einsatz.

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