Olten

Wohn- und Geschäftshaus «Aarepark» soll das Quartier aufwerten

Ohne Dreck ging der Spatenstich nicht über die Bühne: Daniel Ammann (Projektleiter), Marcus Baur, Andreas Roth (beide Credit Suisse), Marc Thommen (Oltra AG), Regierungsrat Roland Fürst, Mathias Eichenberger (Bauherrenvertretung), Massimo Hauswirth (Aare Architektur und Design AG), Markus Vitelli (STA Strassen- und Tiefbau AG), Stadtpräsident Martin Wey und Stadtrat Thomas MarbetBruno Kissling

Ohne Dreck ging der Spatenstich nicht über die Bühne: Daniel Ammann (Projektleiter), Marcus Baur, Andreas Roth (beide Credit Suisse), Marc Thommen (Oltra AG), Regierungsrat Roland Fürst, Mathias Eichenberger (Bauherrenvertretung), Massimo Hauswirth (Aare Architektur und Design AG), Markus Vitelli (STA Strassen- und Tiefbau AG), Stadtpräsident Martin Wey und Stadtrat Thomas MarbetBruno Kissling

Der Spatenstich zum Wohn- und Geschäftshaus «Aarepark» ging über die Bühne. Für Stadtpräsident Martin Wey ist das Bauvorhaben definitiv eine Aufwertung des Quartiers.

Auf Adolf Ogis berühmten Ausspruch verzichtete Marc Thommen von der Oltra AG in seiner Ansprache bewusst, trotzdem stand ihm die Freude beim Spatenstich zum Wohn- und Geschäftshaus «Aarepark» an der Unterführungs-/ von Roll- und Aarauerstrasse ins Gesicht geschrieben.

Seit die Mobimo Management AG, die das Grundstück 2013 erworben hat, der Oltra AG das Generalplaner-Mandat übergeben habe, sei richtig Dampf im Projekt gewesen. «Mit den Architekten der Aare Architektur- und Design AG sowie der W. Thommen AG entwickelten wir in kurzer Zeit ein auf die Ansprüche von institutionellen Anlegern passendes Projekt», zeigte sich Thommen erfreut.

Ein Vorhaben, das seines Erachtens nicht mit Vorzügen geizt. So erwähnte er etwa die zentrale Lage des Gebäudes mit seiner unmittelbaren Nähe zum Bahnhof, der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, der Kantonsschule oder etwa der Berufs- und Gewerbeschule.

Wohnungen und Büroflächen

Nach dieser kurzen Reise durch die Umgebung, kam er schliesslich auf das Haus selbst zu sprechen. Konzipiert seien 56 Wohnungen mit zweieinhalb bis viereinhalb Zimmern im Obergeschoss sowie 1800 m Büro- und Retailflächen im Erd- und ersten Obergeschoss. Zusätzlich würden auf zwei Untergeschosse verteilt 60 Autoabstellplätze realisiert. Und Realität wird dieser Gebäudekomplex, dessen Aufwendung gemäss Thommen 20 Millionen betragen wird, schon bald: Nach den Abbruch- und Aushubarbeiten werde sich im Juni dieses Jahres der Baumeister installieren, wobei der Bezug im Frühjahr 2016 geplant sei. Seine Ansprache beendete Thommen mit einem Zitat Johann Wolfgang von Goethes: «Drei Dinge sind an einem Gebäude zu betrachten: dass es am rechten Fleck stehe, dass es wohlgegründet und dass es vollkommen ausgeführt sei.»

Der Vollkommenheit wegen ergriff auch die Bauherrschaft CSA Real Estate Switzerland, eine Anlagegruppe der Credit Suisse Anlagestiftung, das Wort, was in der Person von Andreas Roth geschah. Dieser betonte, dass eigentlich «Alle» Eigentümer des Gebäudes seien, da «beinahe jede Pensionskasse im Fonds beteiligt ist und wir das eingezahlte Geld in Immobilien investieren.»

Minergie-Standard erfüllt

Dazu gehört eben auch der «Aarepark», der das Minergie-ECO Ausschlussverfahren erfüllt. «Den Minergie-Standard haben wir nur erreicht, weil wir Duschen mit Wärmerückgewinnung bauen. Zudem befinden sich Sonnenkollektoren für die Warmwassererzeugung auf dem Dach», erklärte Thommen.

Nicht nur für ihn, sondern auch für Stadtpräsident Martin Wey stellt das Bauvorhaben eine Aufwertung des Quartiers dar: «Es gibt ihm eine weitere wichtige Ausstrahlung», so Wey. Neben der «modernen, schönen und urbanen» Architektur nannte der Stadtpräsident insbesondere die vorhandene verdichtete Bauweise als Pluspunkt.

Begeistert zeigte er sich ferner von der runden Form des Gebäudes, welche ebenfalls in der gegenüberliegenden Mauer oder im nahe gelegenen «Hotel Oltnerhof» anzutreffen sei. «Mit dem Konzept ‹Aarepark› wird die Architektur der Umgebung aufgenommen», so Wey.

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