TV-Show
«SRF bi de Lüt» live in Olten: Warum Alex Capus in der Sendung nicht zu sehen war – knapp 300'000 Leute schauten sich die Liveshow im Fernsehen an

Am Wochenende war das Schweizer Fernsehen zu Gast in der Dreitannenstadt. Am Samstagabend um 20.10 Uhr wurde die Sendung «SRF bi de Lüt – live» von der Kirchgasse ausgestrahlt – damit erreichte die Stadt Olten Hunderttausende von Zuschauerinnen und Zuschauer in der ganzen Schweiz. Dazu fand gleichzeitig ein Beizlifest auf dem Munzingerplatz statt.

Redaktion Oltner Tagblatt
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Die Kirchgasse war während der Sendung pumpenvoll.

Die Kirchgasse war während der Sendung pumpenvoll.

Patrick Lüthy

«SRF bi de Lüt» aus Olten: Marktanteil von 29 Prozent

Die Liveshow SRF bi de Lüt vom Samstagabend aus Olten schauten sich durchschnittlich 297'000 Zuschauerinnen und Zuschauern an, wie SRF auf Anfrage bekannt gibt. Das entspricht einem Marktanteil von 29 Prozent.

Das sei im Rahmen der Erwartungen, wie Chefproduzent Martin Boner schreibt. «Es freut uns sehr, dass die Sendung aus dem urbaneren Ambiente als sonst üblich bei ‹SRF bi de Lüt – Live› so viele positive Reaktionen ausgelöst hat - via Social Media und vor Ort.» Besonders erfreulich sei, dass sich das Publikum aus der Region Olten positiv mit der Sendung identifizieren konnte.

Die vorletzte Sendung aus Fiesch VS, die im Januar ausgestrahlt wurde, kam allerdings auf eine bessere Quote: Rund eine halbe Million Leute verfolgten die Liveshow im Fernsehen. (fmu)

Ein Fest der Superlative

Die Liveshow zog Massen am Samstagabend in die Oltner Innenstadt. Mehr als 2000 Gäste wollten dabei sein, um ihre Stadt fernsehgerecht präsentiert zu bekommen:

Alex Capus: «Es interessierte mich nicht, all den alten Klischees zu widersprechen»

Das SRF-Team gab sich Mühe, die derzeit schweizweit bekanntesten Gesichter Oltens in der Sendung zu berücksichtigen: Franz Hohler, Mike Müller, Pedro Lenz und Lisa Christ. Doch der vielleicht berühmteste Oltner, der nicht vor ein paar Jahren zugezogen ist (wie Lenz) oder schon nicht mehr in der Stadt wohnt (wie alle anderen genannten), kam bei «SRF bi de Lüt» nicht vor.

Alex Capus war bei «SRF bi de Lüt» nicht zu sehen.

Alex Capus war bei «SRF bi de Lüt» nicht zu sehen.

Bruno Kissling

Einen Anruf später weiss man, wieso der Schriftsteller Alex Capus am Samstagabend weder live in der Kirchgasse noch in einem der eingespielten Beiträge zu sehen war: Er sprach am gleichen Abend an der Genfer Buchmesse mit Berufskollegen über sein Tun.

Und nach mehrmaliger Nachfrage gab er auch preis, warum er dem SRF-Team für einen Beitrag eine Absage erteilte: «Es interessierte mich nicht, all den alten Klischees zu widersprechen, dass Olten den längsten Strassenstrich hat oder im Herbst immer Nebel.» Das zementiere diese nur. Man solle jetzt endlich aufhören damit. (fmu)

So sah die Kulturredaktorin aus Zürich «SRF bi de Lüt» aus Olten

Daniele Muscionico schreibt als Zürcherin über die SRF-Sendung aus Olten und zeigt sich beeindruckt von Stadt, Publikum und dem Stadtpräsidenten Thomas Marbet.

Die besten Schnappschüsse rund um die Sendung «SRF bi de Lüt» aus Olten

Die Kirchgasse war rund um die Sendung proppenvoll. Hier die besten Bilder unseres Fotografen Patrick Lüthy.

Das Publikum verfolgt die Sendung gespannt auf der Grossleinwand.
18 Bilder
Es herrscht Abendstimmung während der Sendung auf der Kirchgasse.
Franz Hohler ist im Gespräch mit Moderatorin Fabienne Bamert.
Fabienne Bamert unterhält sich mit Martin Sulzer über die Töfflijungs und -meitschis.
Salar Bahrampoori und Fabienne Bamert moderierten die Sendung.
Stadtpräsident Thomas Marbet (links) war mit Partnerin Sabine Probst anwesend.
Auch FDP-Regierungsrat Peter Hodel aus Schönenwerd war bei der Sendung dabei.
Auch ihr Hund durfte die Sendung verfolgen.
Vor Ort waren auch sie: Die Kantonspolizei patroulliert rund um die Kirchgasse.
Der Brunnen vor der Stadtkirche war schön geschmückt.
Begeistertes Klatschen beim Publikum.
Deny Sonderegger, OK-Präsident des eigens für den Anlass gegründeten Vereins, hielt eine Ansprache.
Das Kamerateam ist im vollen Einsatz.
Karl's kühne Gassenschau zeigte einen Ausschnitt des Programms «Silo 8» in der Sendung.
Die Kirchgasse war pumpenvoll.
Das gut gelaunte Publikum verfolgt die Livesendung auf dem grossen Bildschirm.
Eine Kamera war für Luftaufnahmen auf der Autodrehleiter der Feuerwehr Olten platziert.
Die Autodrehleiter stand gleich neben der Bijouterie Maegli.

Das Publikum verfolgt die Sendung gespannt auf der Grossleinwand.

Patrick Lüthy

So kam «SRF bi de Lüt» beim Oltner Publikum an

Eine Umfrage kurz nach der Sendung zeigt, dass «SRF bi de Lüt» mehrheitlich gut beim Publikum ankam, das in der Kirchgasse die Sendung anschaute.

Heinz Martin wuchs in Olten auf, der Vater von Franz Hohler war sein Lehrer; er sagt: «Die Sendung hat Olten nicht schlecht getroffen. Mir gefiel, wie Franz Hohler über Olten sprach.» Es sei gut dass, der schlechte Ruf der Stadt thematisiert wurde und als roter Faden der Sendung diente.
Auch Doris Meister aus Olten meint, dass sich die Stadt sehr gut präsentiert habe. «Die Sendung hat die Vielfalt gezeigt.»

Auch dem Oltner Arthur Kohler hat die Sendung gefallen: Die Stadt sei in ein rechtes Licht gerückt worden. Auch bei einem Auswärtigen wie Yves Kahn aus Zürich kommt «SRF bi de Lüt» aus Olten gut an: «Das SRF hat ein gutes Bild von Olten vermittelt, das war lässig.» Allerdings sagt er auch: «Die Sendung hätte etwas mehr Musik vertragen, besonders Mundart aus der Region, keine englischen oder italienischen Lieder.»

Als einziger etwas kritisch sah die Sendung Severin Krüger aus Wangen bei Olten. Er fand zwar die Stimmung super in der Kirchgasse, doch ihn nervte, dass man Olten immer verteidigen muss. «Mit dem schlechten Image war der rote Faden der Sendung falsch gewählt. Olten hat vieles zu bieten, warum nicht den Fokus darauf setzen? Man sollte lieber das Schöne zeigen.» (fmu/fro)

Hier kann die ganze Sendung auf dem SRF-Portal nachgeschaut werden.

Die Kirchgasse kurz vor der Sendung

Die Kirchgasse kurz vor der Sendung

fmu

Die Kirchgasse ist kurz vor der Livesendung schon gut gefüllt

«SRF bi de Lüt» zieht die Leute an: Um halb acht ist die Kirchgasse schon sehr gut gefüllt. Auch die Stände am Beizlifest sind gut gesucht. An einigen Ständen gibts eine lange Schlange. (fmu)

SRF-Moderator Salar Bahrampoori: «Mein Lieblingsort ist der Ildefonsplatz»

Salar Bahrampoori bei den Proben zu «SRF bi de Lüt» in der Kirchgasse.

Salar Bahrampoori bei den Proben zu «SRF bi de Lüt» in der Kirchgasse.

Bruno Kissling / Oltner Tagblatt

Es ist ist sozusagen ein kleines Heimspiel für «SRF bi de Lüt»-Moderator Salar Bahrampoori: Seine Verlobte Barbara Ruijs kommt ursprünglich aus Kappel. Er ist deswegen immer mal wieder in Olten anzutreffen. «Mein Lieblingsort ist der Ildefonsplatz, und ich gehe sehr gerne im ‹Chöbu› essen.» Olten sei eine «total unterschätzte Stadt»: Sie habe viel zu bieten, etwa eine schöne Altstadt, und sehr offene Leute. Er war schon abends hier im Ausgang – «es war so viel los!».

«Ich war total überrascht von der Eisenbahnerstadt, bei der man angeblich nur durchfährt»,

sagt der 43-Jährige. Olten ist für ihn definitiv ein Geheimtipp: «Man sollte wirklich mal aussteigen und erst dann weiterziehen.»

Bahrampoori hat aber nicht vor, in nächster Zeit in die Heimat seiner Verlobten zu ziehen. Das Paar wohnt im zürcherischen Erlenbach und fühlt sich wohl dort. Er arbeitet beim SRF in Leutschenbach, sie als Assistenzärztin in der Abteilung Pneumologie und Schlafmedizin beim Stadtspital Triemli in Zürich. Zudem geht der im Graubünden aufgewachsene Bahrampoori immer wieder gerne in seine Heimat Ski fahren. (fmu)

Tourismus-Chef Stefan Ulrich zu «SRF bi de Lüt»: «Eine solche Kiste wird wohl in den nächsten 20 Jahren nicht mehr nach Olten kommen»

Es sei eine einmalige Chance, was sich für Stadt und Region Olten mit dem TV-Auftritt bei «SRF bi de Lüt» biete, sagt Region-Olten-Tourismus-Chef Stefan Ulrich im Interview. Und das sagt er zu den vielen Grossanlässen, die derzeit in Olten stattfinden.

Die Bühne und die Tische rundherum wurden mit Blumen geschmückt.

Die Bühne und die Tische rundherum wurden mit Blumen geschmückt.

fmu

Blumen Fleischli aus Wangen bei Olten verschönern Bühne und Tische

Peter Fleischli.

Peter Fleischli.

Bruno Kissling / Oltner Tagblatt

Das Team von Blumen Fleischli aus Wangen bei Olten ist für den festlichen Rahmen von «SRF bi de Lüt» zuständig. Sie schmückten die Tische, die im Fernsehen zu sehen sind. Die Bühne selbst und der Brunnen vor der Stadtkirche erhielten grössere Gestecke.

«Wir wurden vom OK angefragt, ob wir einen Sponsorenbeitrag leisten wollen»,

sagt Inhaber Peter Fleischli. Selbstverständlich habe er gleich zugesagt. Bisher waren vier Angestellte einen ganzen Tag am Vorbereiten. Rund 300 Gladiolen und 600 Rosen wurden für den Blumenschmuck hauptsächlich verwendet. Fleischli: «Das SRF hat uns vorgewarnt: Es könnte dann spontan am Nachmittag noch zu Anpassungen kommen.» (fmu)

Das Blumengesteck auf dem Brunnen vor der Stadtkirche.

Das Blumengesteck auf dem Brunnen vor der Stadtkirche.

fmu

In Olten findet dieses Wochenende auch das Bahnjubiläum statt

Ein Einblick ins Industriewerk der SBB gibts an diesem Wochenende.

Ein Einblick ins Industriewerk der SBB gibts an diesem Wochenende.

las

An diesem Wochenende findet in Olten auch das 175-Jahr-Bahnjubiläum rund um die Industriewerkstätte hinter dem Bahnhof SBB statt: Es gibt Einblicke ins Werk, einen Eisbahnermarkt oder Führungen in die Betriebszentrale. Zudem sind Ausfahrten mit dem legendären Roten Pfeil möglich. Zum Programm des zweitägigen Events gehts hier. (fmu)

Die Wegweiser für die verschiedenen Veranstaltungslokale der Oltner Kabarett-Tage steht vor dem Sockel der Stadtkirche. Im Hintergrund ein Anhänger des SRF.

Die Wegweiser für die verschiedenen Veranstaltungslokale der Oltner Kabarett-Tage steht vor dem Sockel der Stadtkirche. Im Hintergrund ein Anhänger des SRF.

fmu

Heute finden die drei letzten Veranstaltungen der Oltner Kabarett-Tage statt

Sie sind beim grossen Trallala um «SRF bi de Lüt» in Olten fast ein bisschen untergegangen, drum sei es hier speziell erwähnt: Heute Nachmittag und Abend finden die letzten drei Veranstaltungen der elftägigen Oltner Kabarett-Tage statt: Für alle drei Vorführungen im Lokal  Literatur & Bühne (Rolf Schlatter: Muttertag, 16 Uhr), im Theaterstudio (Sven Garrecht: Wenn nicht jetzt, wo sonst?, 20 Uhr) sowie im Stadttheater (Michael Altinger: Lichtblick, 20 Uhr) gibt es noch Tickets.

Hier die besten Bilder der Vorführungen vom Freitagabend: Kabarett-Cocktail im Stadttheater, Martin Frank in der Schützi, René Sydow im Theaterstudio und Loïc Bartolini im Schwager Theater. (fmu)

Kabarett-Cocktail: Renato Kaiser in seinem Element.
8 Bilder
Kabarett-Cocktail: Tina Teubner bei ihrem Part.
Kabarett-Cocktail: Simon & Jan bei ihrer Vorführung.
Kabarett-Cocktail: Moderatorin Anet Corti.
Kabarett-Cocktail: der Dank ans Publikum.
Martin Frank trat in der Schützi auf.
René Sydow im Theaterstudio.
Loïc Bartolini spielte im Schwager Theater.

Kabarett-Cocktail: Renato Kaiser in seinem Element.

Benjamin Widmer

«SRF bi de Lüt»-Chefproduzent ist Solothurner: «Das OK hat ein regelrechtes Stadtfest aus dem Boden gestampft»

Chefproduzent Martin Boner.

Chefproduzent Martin Boner.

fmu

Bei Martin Boner laufen alle Fäden der gesamten «SRF bi de Lüt»-Produktion zusammen. Der 53-Jährige kennt Olten gut: Er ist in Solothurn aufgewachsen, war früher einst als Radio 32-Reporter an den Gemeindeversammlungen der Region unterwegs und arbeitet seit 25 Jahren beim SRF. Für Olten hat er bisher nur lobende Worte: Das OK sei mega, das Wetter super und so viele Leute bei der ersten Hauptprobe habe er schon lange nicht mehr gesehen. Und zum auf dem Munzingerplatz gleichzeitig stattfindenden Beizlifest sagt er: «Das OK hat ein regelrechtes Stadtfest aus dem Boden gestampft.» Das sei nicht selbstverständlich.

Dass das OK Feuer und Flamme sei für die TV-Sendung, habe er bei der ersten Anfrage vor anderthalb Jahren gemerkt. Vereinspräsident Deny Sonderegger und Region Olten Tourismus haben gleich angebissen.

Die erste richtige Hauptprobe am Freitabend: Die Tische sind schon gut besetzt.

Die erste richtige Hauptprobe am Freitabend: Die Tische sind schon gut besetzt.

fmu

Bei der ersten richtigen Hauptprobe am Freitagabend geht es nun darum, die insgesamt 54 Programmpunkte einmal durchzuspielen und die Lichtverhältnisse auf die Technik abzustimmen. «Es kann auch zu Unterbrechungen kommen.» Bei der zweiten Hauptprobe am Samstag ab 15 Uhr soll das Programm in einem Zug durchgespielt werden.

Was kann bei der Livesendung am Samstagabend schiefgehen? «Fast alles», sagt Boner ohne lange nachzudenken. Trotzdem ist er guten Mutes, dass alles gut kommt. Dafür sorgen auch der Sicherheitsdienst sowie die Sanität, die ebenfalls vor Ort sind. Und wie wird verhindert, dass plötzlich Leute in der Livesendung vor die Kamera trampen? Personen schirmen den Bereich rund um das Moderationsduo ab. Er sagt aber auch: «Es kann halt vorkommen, dass plötzlich Kinder aufs WC müssen und aufstehen – das ist bei einer Livesendung aber okay.» (fmu)

Die Liveshow wird per Grossleinwand übertragen, die an der Ecke Mühlegasse-Kirchgasse steht.

Die Liveshow wird per Grossleinwand übertragen, die an der Ecke Mühlegasse-Kirchgasse steht.

fmu

Olten im Portrait

Was macht Olten aus? SRF hat dies im Vorfeld versucht herauszufinden:

Los gehts mit den Proben

Bei den ersten Proben in der Oltner Innenstadt waren auch zahlreiche Statistinnen und Statisten im Einsatz. Die Moderatoren Fabienne Bamert und Salar Bahrampoori testeten dabei erstmals die SRF-Bühne, von der Sie am Samstag ihr Publikum begrüssen werden.

Karl's kühne Gassenschau hat einen Aufritt bei «SRF bi de Lüt»

Auch Karl's kühne Gassenschau wird bei «SRF bi de Lüt» einen Auftritt haben. Die Truppe spielt eine Szene des aktuellen Programms «Silo 8», das ab nächster Woche in aktualisierter Form in Olten gezeigt wird. Es geht um eine Sequenz über die industrielle Ernährung im Altersheim – ganz im Stil des beliebten Freilufttheaters: schräg und humorvoll.

Ein Ausschnitt von «SIlo 8» wird morgen bei SRF bi de Lüt gezeigt: Die Requisiten dazu sind vor der Stadtkirche nun aufgestellt.

Ein Ausschnitt von «SIlo 8» wird morgen bei SRF bi de Lüt gezeigt: Die Requisiten dazu sind vor der Stadtkirche nun aufgestellt.

Bruno Kissling

Eine skurrile, rostige Kulisse erstreckt sich nun vor der Stadtkirche. Rund vier Stunden habe der Aufbau gedauert, sagt der technische Leiter von Karl's kühner Gassenschau, Otmar Faschian. Da fragt man sich: Werden die Schauspielenden in den Rollstühlen Platz nehmen und Erfrischungen aus der Tankstelle geniessen? (fot)

Statisten im Einsatz: Jetzt findet die Stellprobe statt

Seit zwei Uhr findet die erste Stellprobe statt. Das Kamerateam und Regisseure optimieren die Kamerafahrten und -Einstellungen, während Fabienne Bamert und Salar Bahrampoori die Moderation verfeinern. Die geladenen Gäste der Lokalprominenz werden derzeit für die Kameraeinstellung noch durch Statisten ersetzt.

Das Moderationsduo Salar Bahrampoori und Fabienne Bamert sind bereits in Olten vor Ort.

Das Moderationsduo Salar Bahrampoori und Fabienne Bamert sind bereits in Olten vor Ort.

Bruno Kissling
Janik Blum aus Olten.

Janik Blum aus Olten.

Felix Ott

Einer von ihnen ist Janik Blum. Der Lokführer aus Olten hätte grosses Interesse an den Medien und selbst bereits einmal ein Praktikum bei einem Medienhaus absolviert. Die Chance, einmal hinter die Kulissen einer grossen TV-Produktion zu schauen, wollte er sich nicht entgehen lassen. Er sagt:

«‹SRF bi de Lüt› ist ein schönes Aushängeschild für die Region Olten. Als Statist kann ich dabei mithelfen und meiner Stadt etwas zurückgeben.»

Die Statisten sind bis morgen Nachmittag im Einsatz und spielen verschiedene Rollen. Blum ersetzt heute gleich vier Personen, die bei der Live-Produktion auftreten werden. (fot)

Die Statistinnen und Statisten beim Einsatz in der Kirchgasse heute Nachmittag.

Die Statistinnen und Statisten beim Einsatz in der Kirchgasse heute Nachmittag.

Bruno Kissling
Mehrere Anhänger und Lastwagen sind für die Übertragung von «SRF bi de Lüt» in der Oltner Kirchgasse stationiert.

Mehrere Anhänger und Lastwagen sind für die Übertragung von «SRF bi de Lüt» in der Oltner Kirchgasse stationiert.

Bruno Kissling

Ein paar Zahlen zum Auftritt von «SRF bi de Lüt» in Olten

Das SRF hat sich inzwischen in der Kirchgasse breitgemacht. Hier ein paar Zahlen zum Auftritt von «SRF bi de Lüt» in Olten:

  • Die Zahl der Leute vor Ort steigt bis zum Samstag an. Am Tag der Livesendung sind bis zu 45 Personen vor Ort, wie das SRF auf Anfrage schreibt. Es sind dies Leute von der Aufnahmeleitung, für Video- und Audio-Technik, Requisite, Produktion, Redaktion sowie Leute fürs Kostüm und die Maske.
  • Total sind sieben Kameras im Einsatz (eine Steadicam, ein Kamerakran, eine Kamera auf Feuerwehr-Drehleiter und vier normale Kameras).
  • rund fünf Kilometer Kabel wurden verlegt
  • Total sind 9 Lastwagen (Bühnentechnik, Karl’s kühne Gassenschau, Ton und Licht, Video und Ton, Übertragungswagen sowie Kamerakran) , 2 Lieferwagen für die Requisiten und 4 Anhänger für das Marketing, die Werkstatt, die Beschallung und den LED-Screen.
  • Die Kosten für die Sendung betragen rund 420’000 Franken. (fmu)

Schön wars: Die Bilder zum Startschuss des Beizlifests

Gute Stimmung auf dem Munzingerplatz.
13 Bilder
Die Herregäger.
Das Beizlifescht in Olten gehört zum Rahmenprogramm von «SRF bi de Lüt» am Samstag.
Fasnächtliches Treiben.
Es kann wieder gemeinsam gefeiert werden.
Farbtupfer.
Stadtpräsident Thomas Marbet.
Thomas Marbet bei seiner Eröffnungsrede.
Regnerisches Intermezzo.
OK-Präsident Deny Sonderegger lässt sich die Laune vom Regen nicht verderben.

Gute Stimmung auf dem Munzingerplatz.

Patrick Lüthy

Augenschein beim Beizlifest zeigt: Es tut gut, wieder mal rauszugehen

Am Donnerstagabend startete das Beizlifest, welches die TV-Sendung SRF bi de Lüt kulinarisch ergänzt. Diese Zeitung war beim Startschuss mit Rahmenprogramm dabei.

Beizlifescht in Olten

Beizlifescht in Olten

Patrick Lüthy

Beizlifest mit Regen und Reden eröffnet

Kurz nach dem Startschuss zum Beizlifest hat ein leichter Regen eingesetzt - das ist hoffentlich kein schlechtes Omen für die Liveshow am Samstagabend. Olten erinnert sich bitter an den verregneten «Donnschtig Jass» im August 2016. Für Stadtpräsident Thomas Marbet war es der Startschuss für ein regelrechtes Festwochenende mit «SRF bi de Lüt», dem 175-Jahr-Jubiläum der SBB und dem Beizlifest.

OK-Präsident Deny Sonderegger des eigens für die TV-Show gegründeten Vereins pries das Beizlifest als «Plattform» für die hiesigen Vereine an, die in den vergangenen beiden Jahren wegen der Pandemie kaum Einnahmen generieren können.

Vereinspräsident Deny Sonderegger bei seiner Rede.

Vereinspräsident Deny Sonderegger bei seiner Rede.

Patrick Lüthy

Die 15 Vereine würden in den drei Tagen «einen interessanten und abwechslungsreichen Angebotsmix aus kulinarischen Leckereien anbieten». Zum Schluss seiner Rede pries er Olten den auswärtigen Besuchenden an, die am kommenden Samstag die Stadt mit «SRF bi de Lüt» näher kennenlernen können: «Lassen wir die Schweiz wissen, dass Olten mehr als Bahnhof ist!» (fmu)

Ein Grossteil der Sitzbänke ist inzwischen aufgestellt.

Ein Grossteil der Sitzbänke ist inzwischen aufgestellt.

fmu

900 statt 1200: Es gibt in der Kirchgasse weniger Sitzplätze als gedacht

Von rund 1200 Sitzplätzen war man bei den hiesigen Verantwortlichen ausgegangen; nun stehen, nach Absprache mit SRF, noch rund 900 auf der Kirchgasse zur Verfügung. Die Dynamik der Sendung «SRF bi de Lüt» verlangt nach breiten Kameragassen. «Deshalb müssen die einzelnen Festbänke mit grosszügigem Abstand zueinander platziert werden», sagt René Wernli, Leiter des städtischen Werkhofs. (hub)

«SRF bi de Lüt» und Beizlifest: Impressionen der Aufbauarbeiten

Geschäftiges Treiben in der Oltner Innenstadt: das Set der «SRF bi de Lüt»-Sendung vom Samstagabend wird im Verlauf des Tages aufgebaut. Gleichzeitig nimmt auch das Beizlifest auf dem Munzingerplatz Form an.

Aufbau «SRF bi de Lüt» und Beizlifest in Olten.
14 Bilder
Aufbau «SRF bi de Lüt» und Beizlifest in Olten.
Aufbau «SRF bi de Lüt» und Beizlifest in Olten.
Aufbau «SRF bi de Lüt» und Beizlifest in Olten.
Aufbau «SRF bi de Lüt» und Beizlifest in Olten.
Aufbau «SRF bi de Lüt» und Beizlifest in Olten.
Aufbau «SRF bi de Lüt» und Beizlifest in Olten.
Aufbau «SRF bi de Lüt» und Beizlifest in Olten.
Aufbau «SRF bi de Lüt» und Beizlifest in Olten.
Aufbau «SRF bi de Lüt» und Beizlifest in Olten.
Aufbau «SRF bi de Lüt» und Beizlifest in Olten.
Aufbau «SRF bi de Lüt» und Beizlifest in Olten.
Aufbau «SRF bi de Lüt» und Beizlifest in Olten.
Aufbau «SRF bi de Lüt» und Beizlifest in Olten.

Aufbau «SRF bi de Lüt» und Beizlifest in Olten.

Bruno Kissling
Die Bänke und Zelte fürs Beizlifest auf dem Munzingerplatz sind bereits aufgestellt.

Die Bänke und Zelte fürs Beizlifest auf dem Munzingerplatz sind bereits aufgestellt.

Bruno Kissling

Nur heute Abend findet das Beizlifest auch mit Rahmenprogramm statt

Beim Beizlifest gibts heute Abend auch ein Rahmenprogramm, bei dem vor allem Fasnachtscliquen und Guggen auf dem Platz der Begegnung auftreten. Hier das genaue Programm:


Las Furmiclas:                     18.30 Uhr
Glugger-Clique:                   19 Uhr
Herregäger-Guggemusig: 19.30 Uhr
Rätschwyber-Zunft:          20 Uhr
Bohème Musig:                  20.30 Uhr
Emanze Gift:                       21 Uhr
Papalagi:                             21.30 Uhr
Guggi-Zunft:                      22 Uhr
Sörchle-Gugge:                 22.30 Uhr
Höckeler-Zunft:                23 Uhr
Schlosshüüler:                   23.30 Uhr

Heute startet das Beizlifest auf dem Munzingerplatz

Das Beizlifest ist der kulinarische Begleiter rund um die TV-Show auf dem Munzingerplatz. Heute ab 18 Uhr bieten 15 Vereine aus Olten an je ihrem Stand Essen und Getränke an. Die Öffnungszeiten sind: Donnerstag, 18-2 Uhr; Freitag, 18-2 Uhr; Samstag, 11-2 Uhr.

Hier die Übersicht, wer was anbietet:

Der Aufbau

Die Aufbauarbeiten für die Live-Sendung «SRF bi de Lüt» aus Olten sind in vollem Gange.

Das Rahmenprogramm

Rund zwei Drittel des Beizlifestes am Rande der Fernsehsendung bestreiten Guggen und Zünfte. In Olten ist am Wochenende vom 19. und 20. Mai die TV-Sendung «SRF bi de Lüt» zu Gast.

Lesen Sie hier mehr zum Festwochenende:

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