Olten
Nun können sich die Oltner zum Projekt Sälipark 2020 äussern

Das Mitwirkungsverfahren zum Projekt Sälipark 2020 ist eröffnet. Nun können die Oltner selbst ihre Eingaben machen zum Neubauprojekt auf der rechten Aareseite.

Urs Huber
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Sälipark 2020
7 Bilder
Der neue Sälipark mit Begegnungsplatz.
Das neue Gebäude zwischen Fachhochschule und altem Sälipark.
Die neu überdachte Giroud-Olma-Strasse zwischen dem alten Sälipark- und dem neuen Sälipark-Gebäude.
Thomas W. Jung, Inhaber der Giroud Olma, investiert 100 Millionen Franken in die Erneuerung des Säliparks.
Jung präsentiert den neuen Sälipark im Oltner Stadthaus.
Enge Zusammenarbeit fürs Projekt Sälipark 2020 (v.l.): Oltens Stadtpräsident Martin Wey, Investor Thomas W. Jung und Heinz Rüedi, Leiter Expansion bei der Migros Aare

Sälipark 2020

zvg

Noch bis zum 31. März läuft im Foyer des Stadthauses Olten die Mitwirkungsausstellung zum Projekt Sälipark 2020. Sie gibt allen Interessierten Gelegenheit, sich Informationen zum Projekt zu beschaffen. «Mitwirkungsverfahren sind darum wichtig, weil Anregungen, Ideen, Bemerkungen von Aussenstehenden rechtzeitig in die künftige Planung einfliessen können», so Stadtpräsident Martin Wey, der bei dieser Gelegenheit von einer anspruchsvollen Planung sprach. Erstmals kommt übrigens der städtische Mobilitätsplan zur Anwendung, gilt es doch, das durch den Ausbau Sälipark erhöhte Verkehrsaufkommen in Grenzen zu halten. Die Ausstellung informiert im Wesentliche über die folgenden Aspekte:

  • Projektbeschreibung: Anstelle des Migros Freizeitland entsteht ein Neubau, der den bestehenden Sälipark ober- und unterirdisch ergänzt. Der ganze Migros-Supermarkt befindet sich neu im 1. Untergeschoss, das Restaurant mit Aussenbereich im Parterre. Im 1. Obergeschoss sind Büroräumlichkeiten vorgesehen, im 2. bis 5. Erdgeschoss 75 Wohneinheiten.
  • Städtebauliche Einbettung: Der Neubau bezieht sich auf die Höhen der benachbarten Gebäude. Das sechsgeschossige Gebäude ist gegliedert in einen zweigeschossigen Sockel mit viergeschossigem Aufbau. Dieser bildet einen frei zugänglichen Hof, der sich in Richtung Bifangschulhaus öffnet. Dessen Dachgarten erreicht man über eine Freitreppe.
  • Umgebung und Freiraum: Die Riggenbachstrasse wird im Bereich Sälipark zur Begegnungszone umgestaltet; dadurch lassen sich Piazza und Strassenraum zu einem grossen Platz verknüpfen. Die Piazza bildet den nördlichen Ankunfts- und Orientierungspunkt am Haupteingang zum Sälipark. Die frei gehaltenen Fläche lässt sich breitfächrig und auch temporär nutzen, allenfalls liesse sich dort auch der traditionelle, samstägliche Bifang-Wochenmarkt abhalten, wie die Planer in Aussicht stellen. Die in Nord-Süd-Richtung verlaufenden zentrale Gasse dient als gedeckte Verbindungsachse zwischen Riggenbach- und Sälistrasse für den Langsamverkehr. Auf der Gasse finden sich, gezielt platziert, zahlreiche offene Veloabstellplätze. Für die ungehinderte Passage sorgt ein 4 m breiter Korridor. Die Terrasse bildet im Süden der Anlage den natürlichen Kontrapunkt zum urbanen Eingangsbereich im Norden.
  • Autoverkehr: Die Parkierungsanlage wird wie bisher von Säli- und Riggenbachstrasse erschlossen. Die Einfahrt Sälistrasse bleibt bestehen, die Einfahrt ab Riggenbachstrasse ist neu im Bereich Bifangstrasse vorgesehen. Die Riggenbachstrasse bleibt zwischen Bifangstrasse und Krummackerweg für den privaten Autoverkehr gesperrt; der Bus dagegen kann weiterhin zirkulieren.
  • Fuss-, Velo- und Busverkehr: Die Planer versprechen ein attraktiv und komfortabel gestaltetes Wegnetz und eine nahtlose Anbindung an die bisherige Infrastruktur. Der neu geschaffene Langsamverkehrsraum soll auch zum Flanieren einladen. Langfristig, so die Baudirektion, suche die Stadt nach einer besseren Veloverbindung zwischen Säliquartier und dem westlichen Aareufer. Zur Eindämmung des motorisierten Privatverkehrs sieht die Nutzungsplanung ein erweitertes Busangebot vor. Ein Pendelbus mit Verbindung zu Bahnhof und Innenstadt ermöglicht mit der bereits bestehenden Buslinie einen Viertelstundentakt an der Haltestelle Säli.

Ausstellung bis Ende März. Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8–20 Uhr; Sa 10 bis 17 Uhr; am 8./14. März, 19 bis 21 Uhr, beantworten Fachleute Fragen; Stellungnahmen schriftlich per Post (Baudirektion Olten, Dornacherstrasse 1) oder E-Mail (mitwirkung@saelipark.ch) einreichen.

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