Olten

Neues italienisches Lokal am Klosterplatz: Der frühere Koch ist nun der Wirt

Wirt Vincenzo Zaccone mit den Serviceangestellten Valentina Dragud (links) und Stefania Georgescu (rechts).

Aus der «Trattoria da Enzo» am Klosterplatz in Olten wird das Ristorante Il Conte Zacc. Der neue Wirt Vincenzo Zaccone kennt das Lokal bereits: Er war bei seinem Vorgänger als Koch angestellt und will nun erstmals mit eigenem Betrieb durchstarten.

Das Lokal am Klosterplatz 19 bleibt in italienischer Hand: Auf den früheren Wirt Enzo Zizzo, der sein Lokal Trattoria da Enzo nannte, wird das Ristorante Il Conte Zacc. Auch der neue Wirt Vincenzo Zaccone nimmt bei der Bezeichnung des Restaurants also auf seinen eigenen Namen Bezug, diesmal ist es der Familienname. Und auch in einer anderen Hinsicht gibt es Kontinuität: Der neue Wirt ist der frühere Koch. Zaccone will nun erstmals mit einem eigenen Betrieb durchstarten.

Bei seinem Vorgänger hätte er drei Tage zur Probe gekocht und wurde dann am letzten Abend eingestellt. In der Schweiz zu arbeiten, sei schon immer «sein Traum» gewesen: «Meine Eltern hatten mir erzählt, wie schön es hier ist.» Als er klein war, lebte er mit seiner Familie nämlich eine Zeit lang in Interlaken, bevor es wieder zurück nach Italien ging. Seit 2014 wohnt der 38-Jährige nun definitiv in der Schweiz. Vorher war Zaccone in verschiedenen Restaurants und Hotels in Rom und in Kalabrien, seiner Heimatregion, angestellt.

«Es wird zu 99 Prozent eine italienische Küche», sagt Zaccone und lacht. So hat er diverse Fleisch- und Fischspezialitäten auf der Karte. Eine davon ist Bärenkrebs mit Pappardelle im Käsekörbchen. Das Fleisch serviert er teilweise auf einem Speckstein. Ein Kollege aus Italien hat ihm dafür extra neue Holzbretter geschreinert, damit der spezielle Stein mit den drei Saucen Platz hat. Über Mittag bietet er für 18 Franken insgesamt sechs Menüs inklusive Salat an – davon zwei, die jeden Tag wechseln.

Zaccone legt Wert auf ein elegantes Äusseres: So hat er neue Tischtücher, Tischsets und Vorhänge angeschafft, die in Schwarz und Orange ein intimes Ambiente bewirken sollen. 30 Plätze hat der Wirt in der Gaststube zur Verfügung, weitere 30 bis 40 Plätze im Säli im ersten Stock, wo auch geraucht werden darf.

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